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Studie zur Elektromobilität

China treibt den Markt

Elektroautos Foto: Hans-Dieter Seufert

Die Elektromobilität wird derzeit maßgeblich vom chinesischen Markt getrieben, andere Märkte hinken deutlich hinterher. Das ist das Ergebnis einer Studie des Center of Automotive Management (CAM).

24.01.2017 Uli Baumann

Im Jahr 2016 wurden laut CAM-Studie in China rund 507.000 E-Autos (New Energy Vehicles (NEV)) abgesetzt, wodurch sich die E-Fahrzeugverkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent steigerten und der Marktanteil von 1,3 auf 1,8 Prozent an den Neuzulassungen anstieg. Der Schwerpunkt liegt mit zwei Dritteln auf elektrisch getriebenen Pkw, wobei die Nutzfahrzeuge stark zulegen. Bemerkenswert ist auch, dass der chinesische Markt überwiegend auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge setzt, Hybrid-Modelle kommen nur auf einen Anteil von 19 %. Dabei setzt der Chinese auf nationale Produkte. In den Top-20 der meistverkauften Modelle findet sich außer Tesla kein ausländischer Hersteller.

China bleibt E-Auto-Markt Nummer 1

Laut CAM-Studie wird China auch weiterhin der Leitmarkt für Elektromobilität bleiben, insbesondere weil China eine Elektroauto-Quote plant. Danach müssten die Hersteller eine NEV–Quote von 8 Prozent im Jahr 2018 und 12 Prozent im Jahr 2020 erreichen, die mittels eines Punktesystems in Abhängigkeit zu den Reichweiten der E-Fahrzeuge errechnet wird.

Deutschland fährt weit hinterher

Eher bescheiden fallen die Elektroautomärkte USA und Europa aus. In den USA sind die Neuzulassungen von Elektroautos im Vergleich zu 2015 um 38 Prozent gestiegen. Mehr als 157.000 E-Fahrzeuge wurden 2016 verkauft, wobei rund 84.000 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) abgesetzt werden konnten (+18%).

In Europa setzt Norwegen seine Sonderrolle fort und kommt in 2016 auf rund 45.000 Elektrofahrzeuge (+38%). Großbritannien kann wie schon im Vorjahr seine E-Fahrzeugverkäufe ebenfalls steigern und setzt rund 37.000 Einheiten ab, 29% mehr als im letzten Jahr. Auch hier sorgt vor allem der hohe Anteil neuzugelassener Plug-in Hybride (+42%) für das große Wachstum. In Frankreich erhöhen sich ebenfalls die E-Auto Neuzulassungen signifikant auf 29.179 (+28%). Dabei machen BEVs 67 Prozent der Elektroautoverkäufe aus, während auf Plug-in Hybride 33 Prozent entfallen.

Deutschland kommt trotz Förderprämie nur auf 25.154 Elektrofahrzeuge (+ 7,0 %). Dabei legen nur die Plug-in Hybride auf 13.744 Fahrzeuge zu (+24%), während mit 11.410 Neuzulassungen die reinen Elektrofahrzeuge (BEV) sogar einen rückläufigen Trend aufweisen (-7,7%).

E-Auto-Boom frühestens ab 2020

CAM geht in seiner Studie für die nächsten Jahre nur moderate Wachstumsraten für die Elektromobilität aus. Erst ab 2020 könnten neue Modelle sowie gesetzliche Vorgaben in verschiedenen Märkten für eine deutlich gesteigerte Dynamik sorgen. Auf Basis der CAM-Szenarien werden die globalen Neuzulassungen von E-Autos bis zum Jahr 2020 nur moderat ansteigen und sich zwischen 2,5 und 6 % bewegen. Danach ist jedoch befeuert von einer breiten Produktoffensive globaler Hersteller von einem massiven Wachstum des E-Mobilitätsmarktes auszugehen. Im Jahr 2025 wird im optimistischen Szenario mit rund 25 % bzw. 25 Millionen jährlich neu zugelassenen Elektro-Pkw gerechnet (konservativ: 12%). Diese könnten danach bis zum Jahr 2030 auf 40 % bzw. rund 40 Mio. elektrisch angetriebener Pkw steigen (konservativ: 25%).

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