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Studien und Concept Cars 2014

Blick in die Glaskugel oder Sprung in der Schüssel?

Audi Prologue Foto: Audi 63 Bilder

Concept Cars sind Publikumslieblinge. Vielleicht weil jeder gern in die Zukunft schaut und auch Autokäufer sich gern ausmalen, wie sie später einmal fahren könnten. Dieses Jahr hatten vor allem Schönlinge Konjunktur. Zum Beispiel der Lamborghini Asterión oder der Maserati Alfieri und der Audi Prologue. Die beiden letztgenannten sind noch dazu Ausblicke auf neue Modelle. Wir blicken auf die schönsten Studien 2014 zurück.

26.12.2014 Bernd Stegemann, Andreas Haupt

Audi Prologue zeigt neues Design

Die Studie, entworfenen von Audi-Designer Marc Lichte, soll die neue Designausrichtung der Ingolstädter zeigen. Mit seinen scharfen Kanten und ausgestellten Radhäusern schindet der Prologue durchaus Eindruck. Doch ob Audi damit wirklich aus dem viel kritisierten Einheits-Look seiner Baureihen ausbricht?

Jedenfalls nimmt das Coupé den kommenden Audi A8 (ab 2016) bis zur B-Säule vorweg. Der 4,0-Liter-TFSI ist bereits aus dem Oberklassemodell bekannt, leistet im Audi Prologue allerdings 605 PS und 700 Nm Drehmoment.

BMW Vision Future Luxury – der neue 7er lässt grüßen

Eine weitere Oberklasse-Studie brachte BMW an den Start. Eine riesige Doppelniere, schmale Laserscheinwerfer und ein knackiges Heck kennzeichnen den BMW Vision Future Luxury, der im Cockpit einen Ausblick auf den neuen 7er (2015 auf der IAA) gibt.

Besonders spektakulär fällt der Innenraum in einem weiteren Oberklasse-Conceptcar aus. Im Citroën DS Devine sitzen die vier Passagiere auf edlen Schalensitzen. Das Leder im Interieur kommt von einem Luxus-Sattler und ist mit hunderten Kristallen bestickt, die Schalter sind mit Marmor oder Granit belegt.

Viele sportliche Studien 2014

Sportliche Studien gab es 2014 zu Hauf. Ein Knaller: der Lamborghini Asterión. Der Supersportwagen ist Lamborghinis erstes Hybridfahrzeug. Drei E-Motoren und ein 5,2-Liter-V10 bringen den Asterión richtig auf Touren. Doch ob der 910-PS-Sportwagen je in Serie gehen wird, steht in den Sternen.

Anders verhält es sich da bei der Schönheit Maserati Alfieri. Das Sportcoupé, ausgerüstet mit einem freisaugendem 4,7-Liter-V8 und 460 PS, kommt 2016 auf den Markt. Mit dem Alfieri machte sich Maserati in Genf anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums das wohl schönste Geschenk.

Mit einem gelben Sportler-Bonbon tauchte Kia auf der Detroit Motor Show 2014 auf. Der GT4 Stinger bündelt seine 315 PS in einem Zweiliter-Turbovierzylinder. Misstöne kamen dazu von VW: In Wolfsburg erinnerte der Stinger so manchen an den VW EcoRacer von 2005. Damals Designer bei VW: Peter Schreyer – seit 2006 Designer bei Kia.

Nicht minder bemerkenswert: der Toyota FT-1, der in Detroit zeigen sollte, wie künftige Sportwagen von Toyota aussehen könnten – oder vielleicht auch die von BMW? Die Japaner haben mit den Bayern eine Vereinbarung zum gemeinsamen Bau eines künftigen Sportwagens.

SUV-Boom auch bei Conceptcars

Der SUV-Boom rockt die Verkaufsstatistiken – und macht folgerichtig auch vor Studien nicht halt. Mercedes fuhr in Peking mit dem G-Code vor. Unter der Haube des SUV arbeitet ein mit Wasserstoff gespeister Verbrenner und an der Hinterachse schiebt ihn eine E-Maschine an. Äußerlich noch abgefahrener als der G-Code: der Renault Kwid mit dem Charme eines Matchbox-Autos. Im Gegensatz dazu wirken der VW T-Roc und das Hyundai Intrado Concept schon richtig konservativ.

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