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Subaru WRX STI mit neuem Rekord

600-PS-Subaru bezwingt Isle of Man

Subaru WRX STI Time Attack - Isle of Man TT - Rekord Foto: Subaru of America 22 Bilder

Subaru of America hat zusammen mit Spezialist Prodrive einen WRX STI für die Isle of Man TT maßgeschneidert - mit Erfolg. Mit neuer Aerodynamik, neuem Fahrwerk, versteiftem Chassis und doppelter Leistung stellte der Rennwagen einen neuen Rekord auf der gefährlichen Strecke auf.

07.06.2016 Andreas Haupt 1 Kommentar Powered by

Der Rekord stand bei 19 Minuten und 26 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 116,47 mp/h (187,44 km/h). Gefahren von Rallye-Fahrer Mark Higgins in einem leicht modifizierten 2015er Subaru WRX STI im Juni 2014. Zwei Jahre später wollte Subaru diese Bestmarke auf der Isle of Man TT unterbieten. Wieder mit Higgins am Steuer. Doch diesmal mit einem zu einem Rennwagen umfunktionierten WRX STI. Dazu später mehr.

Renn-WRX-STI bis zu 290 km/h schnell

Zuerst die für Subaru freudige Nachricht. Der Rekordversuch ist geglückt. Higgins manövrierte den Renner in 17,35 Minuten über die 60,725 Kilometer lange Strecke. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 207,17 km/h auf dem Isle of Man TT Straßenkurs, der durch Motorräder berühmt wurde und als höchst-gefährlich eingestuft ist.

Für die Rekordfahrt drehte Prodrive im Auftrag von Subaru of America den WRX STI auf links. Der Spezialist aus dem englischen Banbury verbaute statt des 2,5-Liter-Vierzylinders einen 2,0-Liter-Motor in den Viertürer. Motorblock und Zylinderkopf blieben serienähnlich. Dafür maßschneiderte Prodrive die Kurbelwelle, Kolben, Dichtungsringe und Nockenwellen. Ein Turbolader von Garrett verleiht dem Vierzylinder den richtigen Punch, und steigert die Leistung auf rund 600 PS und 800 Nm Drehmoment. Während des Rekordruns fuhr der Rennwagen laut Subaru mit rund 550 PS, was den hohen Temperaturen geschuldet war.

Subaru WRX STI Time Attack - Isle of Man TT - RekordFoto: Subaru of America
Mark Higgins umfuhr den 60,725 Kilometer langen Kurs in 17,35 Minuten.

Die Kraft überträgt ein halbautomatisches, sequentielles Sechsganggetriebe von Xtrac. Ein Mittendifferential verschiebt sie zwischen den beiden Achsen, wo jeweils noch ein Sperrdifferential unterstützt und für maximalen Grip am jeweiligen Rad sorgen soll. Der Topspeed beträgt laut Datenblatt 290 km/h. Das Gewicht fiel von über 1.500 auf nur noch 1.175 Kilogramm. Prodrive schmiss die Rückbank raus, installierte aber für die Sicherheit einen Käfig aus Stahl. Das Chassis verstärkte der Spezialist - insbesondere an den Befestigungspunkten für die Antriebseinheit und den Aufhängungen. Die Radhäuser wurden verbreitert, damit die Dunlop-Rennslicks (245/18) reinpassen.

Das Aerodynamikpaket besteht aus einem Heckflügel und einem Frontsplitter. Für den fordernden Kurs modifizierte Prodrive das Fahrwerk. Die vierfach verstellbaren Dämpfer stammen vom Rallyesport.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den Rekord-WRX-STI.

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