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Südkorea

Steuersenkungen gegen Autokrise

Foto: Archiv

Angesichts des Einbruchs auf dem Automarkt hat die südkoreanische Regierung der Branche und den Verbrauchern Steuersenkungen in Aussicht gestellt.

05.12.2008

Die Regierung denke dabei an eine Anpassung der Sonderverbrauchsteuer und anderer Abgaben auf Fahrzeuge, sagte Wirtschaftsminister Lee Youn Ho am Freitag (5.12.) in Seoul. Derartige Schritte seien notwendig, um die Nachfrage auf dem Binnenmarkt anzukurbeln und einen Ausgleich für den Rückgang beim Absatz im Ausland zu finden, betonte Lee laut der Nachrichtenagentur Yonhap nach einer Dringlichkeitssitzung.

Die Autohersteller hätten spezifische Empfehlungen für Steuersenkungen gemacht, sagte Lee. Die Details würden derzeit mit dem Finanzministerium besprochen, um die Maßnahmen so früh wie möglich umsetzen zu können.

Im November schrumpfte der Absatz von Autos des Branchenprimus Hyundai Motor und der vier anderen südkoreanischen Hersteller im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent auf etwa 445.000 Autos. Der Absatz im Inland brach um 27 Prozent ein, während die Exporte um 3,6 Prozent zurückgingen.

Bei der koreanischen Tochterfirma des US-Konzerns General Motors, GM Daewoo Auto and Technology, steht die Produktion von Mittelklassewagen und Geländefahrzeugen im größten einheimischen Werk in Bupyong seit Anfang Dezember für einen Monat still. Die zweite Produktionslinie des Werkes Bupyong für Kompaktautos soll ebenso wie die Fabriken in Kunsan und Changwon vom 22. Dezember bis zum 4. Januar geschlossen werden. Als Grund für die Maßnahme nannte GM Daewoo die andauernde globale Absatzflaute.

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