Die Corvette Grand Sport wurde eigens entwickelt um Siege in LeMans und in Sebring einzufahren und damit endlich die starken AC Cobras von Carrol Shelby in die Schranken zu weisen. Wenn man zudem auch die Ferraris und Ford GT40 hinter sich lassen konnte, wäre das ein netter Nebeneffekt. So die Planung von GM.
Vom Original gab es nur fünf Autos
Die Corvette Grand Sport sollte die ultimative Corvette werden - leicht, stark und schnell. Dantov setzte auf Leichtbau und einen 6,2-Liter-V8-Smallblock mit mächtigen Weber-Vergasern, der es auf 550 PS brachte. Der Rennversion sollte dann eine 125 Autos starke Serienversion folgen, die vom GM-Management aber gestoppt wurde. Die insgesamt fünf gebauten Werksrenner triumphierten allerdings bis 1967 zahlreiche Rennevents rund um den Erdball.
Was GM den Corvette-Fans 1963 vorenthielt will der US-Autobauer Superformance jetzt mit dem offiziellen Segen der Mannen aus Detroit nachholen. Wie das Original soll die Superformance Grand Sport-Corvette als Coupé und als Roadster angeboten werden. Damit sich der Nachbau mit dem Original messen kann, hat sich Superformance die Originalpläne bei GM gesichert. So soll sich die neue Grand Sport optisch nicht von der Ur-Version unterscheiden.
Acht V8-Triebwerke stehen zur Wahl
Bei der Technik greift Superformance allerdings auf aktuelles Material zurück. So soll der Rahmen der Grand Sport nahezu alle GM-V8-Motoren aufnehmen können. Das Angebot reicht vom 350 PS starken Smallblock bis hin zum Kompressortriebwerk aus der neuen Corvette ZR1. Einzelradaufhängungen und Scheibenbremsen gehören ebenfalls zum Paket.
Erste Fahrzeuge der komplett handgefertigten Superformance Corvette Grand Sport sollen bereits Mitte 2010 zu den Kunden rollen. Preise für die als Rolling Chassis konzipierten Modelle wurden noch nicht genannt.




