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SUV-Erlkönige: Saab 9-4X und Cadillac BRX

Zwei Neue für die Nische

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Cadillac und Saab arbeiten mit Hochdruck an kompakten SUV-Modellen. Unser Erlkönig-Jäger hat die baugleichen Neulinge BRX und 9-4X bei Testfahrten „erlegt“.

27.06.2008 Powered by

Es sind schwierige Zeit für riesigen SUV-Monster. Selbst im Mutterland Amerika stockt der Absatz, denn auch dort kennen die Spritpreise zurzeit nur einen Trend: nach oben. Eine Alternative: künftig alles eine Nummer kleiner bauen. Die General-Motors-Töchter Cadillac und Saab arbeiten bereits an kompakteren Modellen. Bei Testfahrten sind sie unseren Erlkönig-Fotografen vor die Linse gefahren.Beide Fahrzeuge basieren auf der neuen Theta-Epsilon-Plattform des Autokonzerns und laufen in der gleichen Fabrik vom Band: Die Produktion startet Ende 2009 im mexikanischen GM-Werk Ramos Arizpe. Markteinführung ist 2010. Als sicher gilt, dass der Caddy den kürzlich in der Limousine CTS vorgestellten 3,6-Liter-V6-Benziner mit 311 PS erhält. Auch einen Diesel haben die GM-Strategen in der Hinterhand; für Amerika ist er bislang nur eine Option, für Europa hingegen Pflicht. Dort wird – im Gegensatz zum größeren 9-7X, einem zum Saab umgestrickten Chevrolet Trail Blazer, der seit 2005 ausschließlich in den USA verkauft wird – auch das Schwestermodell von Saab erhältlich sein. Die kleine schwedische Autoschmiede (Jahresproduktion 2007: 124.000 Autos) braucht den 9-4X, um ihre Modellpalette auf eine breitere Basis zu stellen. Unter der Haube des zirka 4,70 Meter langen Exil-Schweden dürften neben einem neuen 250-PS-Turbodiesel aus dem GM-Regal vor allem die markentypischen Bio-Power-Aggregate Einzug halten. Schon die Studie, die im vergangenen Januar auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit Appetit auf den 9-4X wecken sollte, gab sich mit einem Ethanol-(E85)-fähigen Turbomotor einen grünen Anstrich. Trotz starker Tarnung lässt sich bereits erahnen, dass sich das Serienmodell optisch nicht weit von der Studie entfernt. Vor allem der charakteristische Kühlergrill wird dafür sorgen, dass sich der 9-4X, zumindest von vorne, zweifelsfrei der Saab-Familie zuordnen lässt. Unterm Blech kommt bei beiden Autos das Allradsystem XWD („Cross Wheel Drive“) zum Einsatz, das Saab seit kurzem in der Mittelklasselimousine 9-3 einsetzt. Die vom schwedischen Zulieferer Haldex entwickelte Technik bietet die Option, das Drehmoment nicht nur zwischen beiden Achsen zu verteilen, sondern auch zwischen den Hinterrädern. Das garantiert besonders hohe fahrdynamische Talente auf der Straße. Ins Gelände werden sich die Käufer beider Fahrzeuge wohl ohnehin selten verirren.Der Cadillac orientiert sich optisch an dem auf der NAIAS gezeigten Concept Car Provoq, bleibt also dem markentypischen Kanten-Look mit steil stehenden, schlitzförmigen Scheinwerfern treu. Auffällig bei den Erlkönig-Schnappschüssen ist die starke Tarnung des hinteren Dachverlaufs. Während der Saab wohl eine steilere D-Säule erhält und damit mehr Kofferraumvolumen bieten dürfte, pflegt der Cadillac nicht nur durch seine beiden mächtigen Heckschlote einen besonders showstarken Auftritt: Ein kürzlich auf deutschen Straßen gesichtetes Exemplar lässt bei ihm auch ein coupéartiges Heck à la BMW X6 möglich erscheinen. 

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