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SUV-Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2015

Jede Menge Kompakt-SUV

Mercedes G500 4x4 auf dem Autosalon in Genf 29 Bilder

Der Genfer Autosalon 2015 steht aus SUV-Sicht vor allem für eine große Welle an kleinen SUV aus aller Herren Länder. Speziell die Japaner tischen ein reichhaltiges Menü auf.

04.03.2015 Torsten Seibt Powered by

Kompakte SUV aus dem B- und C-Segment: das ist derzeit das richtig dicke Ding im internationalen Pkw-Markt, mit zweistelligen Zuwachsraten. Doch derzeit ist das immer noch ein Thema für Import-Marken, bei den deutschen Herstellern herrscht bis auf wenige Ausnahmen weitgehend Sendepause. Zur ersten großen europäischen Automesse in diesem Jahr sind es entsprechend vor allem Japaner und Koreaner, die den Takt zum Tanz vorgeben. Die deutschen Hersteller konzentrieren sich in Genf in erster Linie auf schnelle Straßenware.

Skoda Stand Genf 2015
Die Highlights des Genfer Automobilsalon 2015 3:41 Min.

Neue Kompakt-SUV auf dem Genfer Autosalon

Bei Mitsubishi geht es in Genf neben einer kleinen SUV-Concept-Studie (möglicherweise ein Ausblick auf den kommenden ASX) aber um größeres: der neue L200 Pickup hat in Genf erstmals europäischen Boden betreten. Die Kollegen von Mazda zünden hingegen eine Kompakt-Rakete. Derzeit mit dem CX-5 bereits extrem erfolgreich, soll künftig der CX-3 als eine Klasse darunter angesiedeltes Kompakt-SUV für klingelnde Kassen sorgen. Die Chancen stehen nicht schlecht.

Hyundai vollführt eine Kehrtwende. Nach dem Wechsel zum Namen iX35 wird der künftige kompakte Hyundai-SUV wohl wieder Tucson heißen, wie der Vor-Vorgänger. In Genf feiert das Modell seine Weltpremiere. Ebenfalls in Genf, aber aus Japan bereits als "Vezel" bekannt: der neue Honda HR-V. Mitte des Jahres soll der knuffige Honda-SUV in Deutschland an den Start gehen.

Große Hoffnungen macht sich Renault mit dem neuen Kadjar. Der 4,45 Meter lange Kadjar soll für Renault endlich den lang ersehnten, ernsthaften Wettbewerber zum Erfolgs-SUV VW Tiguan darstellen, an dem sich der in Korea gebaute Renault Koleos bislang völlig aussichtslos abgearbeitet hat. Die Gene stimmen jedenfalls, Antriebstechnik und Allradkomponenten entstammen der Kooperation mit Konzernpartner Nissan, genauer gesagt aus dem Nissan Qashqai. Und der ist bekanntlich alles andere als ein Ladenhüter.

Gleich zwei Kompakte bringt Suzuki in Genf auf die Bühne. Neben dem Vitara, der auf dem Autosalon seine europäische Publikums-Premiere feiert, machen uns die Japaner mit der Studie iM-4 neugierig. Die soll, die Form verrät es deutlich, einen Ausblick auf den kommenden Suzuki Jimny geben. Der kleinste Geländewagen in Deutschland wird seit sagenhaften 16 Jahren praktisch unverändert angeboten, verkauft sich immer noch ausgezeichnet, muss aber in jedem Fall irgendwann erneuert werden. Ein schweres Erbe für den Nachfolger, denn gerade die herausragenden Geländeeigenschaften und der bodenständige Basispreis sind Dinge, an denen ein neuer Jimny besser nicht rütteln sollte, um die treuen Fans nicht zu vergraulen.

Infiniti-SUV mit Mercedes-Technik

Zwei Neuheiten hat Subaru auf dem Autosalon in Genf im Gepäck. Zum einen stellt der Allrad-Spezialist die neue Generation des Outback vor. Der Abenteuer-Kombi tritt bereits in seiner fünften Generation an und wurde im Vergleich zum Vorgänger sogar günstiger. Das Kompakt-SUV Forester dagegen behält zwar seine bekannte Form, kommt aber mit neuer Antriebsoption nach Genf: der Boxer-Diesel kann künftig mit der stufenlosen Lineartronic-Automatik kombiniert werden.

Mercedes Fans sollten in Genf einen Blick auf den Infiniti-Stand riskieren. Dort finden Sie die Studie zum künftigen QX30, einem neuen – na klar – Kompakt-SUV. Allerdings eins der optisch schärferen Sorte, welches Infiniti in jedem Fall eine deutliche Stückzahl-Steigerung auf dem europäischen Markt ermöglichen wird. Warum Mercedes? Der QX30 wird sich der Plattform und der Motoren des GLA bedienen, Folge der Kooperation von Renault/Nissan mit den Schwaben. Doch der echte Genf-Kracher mit Stern ist natürlich – aus Offroader-Sicht – der kleine Bruder des G63 6x6. Mit dem neuen G500 4x4² haben die Schwaben einen weiteren Würfel mit Portalachsen hingestellt, um die Oligarchen und Investmentbanker dieser Welt glücklich zu machen. Unter der Haube der neue, 422 PS starke Vierliter-V8, dem wir künftig auch im Serien-G begegnen werden.

Ssangyong, der kleinste koreanische Autohersteller, will es ebenfalls kompakt krachen lassen. In Genf präsentiert Ssangyong den neuen Tivoli, erklärter Gegner des Tivoli ist der erfolgreiche Opel Mokka. Zu Preisen unter 20.000 Euro will Ssangyong künftig europäische Käufer überzeugen.

Seat-SUV kommt

Zwar auch noch leidlich kompakt, aber preislich aus der anderen Himmelsrichtung fährt der neue Land Rover Discovery Sport in Genf vor. Der Nachfolger des Freelander orientiert sich nun stark an den modernen Range-Rover-Modellen, wie bisher der Freelander teilt er sich Plattform, Technik und Produktionsstätte mit dem Range Rover Evoque. In Genf wird der Discovery Sport auf einen japanischen Wettbewerber treffen, der ebenfalls in der gehobenen Preisklasse auf Kundenfang geht: der Lexus NX 200t. Auf dem Autosalon Genf stellt Lexus damit die Power-Variante des neuen NX vor: mit dem Zweiliter-Vierzylinder Turbo soll das Kompakt-SUV dank 238 PS binnen 7,3 Sekunden auf Tempo 100 stürmen.

Bei Seat scheint endlich der Knoten geplatzt: nach jahrelang präsentierten Messestudien hat sich die spanische Volkswagen-Tochter nun festgelegt. Ein Seat-SUV kommt, ab 2016, im Tiguan-Format. Auf dem Autosalon in Genf zeigt Seat indes eine etwas größere Studie, den 20V20. Der lässt allerdings bereits (zumindest äußerlich) eine gewisse Ahnung über das künftige Design der Seat-SUV zu.

Alle neuen SUV vom Autosalon 2015 in Genf zeigen wir Ihnen in der Fotoshow.

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