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Winter-SUV Kaufberatung

Die besten Gebrauchten für Schnee und Eis

Kia Sportage Foto: Hersteller 39 Bilder

Winterzeit ist Allrad-Saison. Wer sich jetzt ein günstiges gebrauchtes SUV für Schnee und Eis zulegen will, hat freie Auswahl. Wir helfen dabei und geben Tipps zum Kauf.

10.01.2017 Torsten Seibt Powered by

Alljährlich im Winter wiederholt sich das Schauspiel. Mit der starken Luxus-Limousine gestrandete Geschäftsreisende, mit dem Arbeits-Auto in den Graben gerutschte Berufspendler, hilflos vor der glatten Steigung kapitulierende Ski-Urlauber. Sie alle sind froh, wenn ihnen ein Geländewagenfahrer hilfreich das Abschleppseil zuwirft und sie aus ihrer misslichen Situation befreit. Wer schon länger einen Offroader fährt, kennt diesen „Spaß“ in jedem Detail.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, selbst als Betroffener auf einen Allrad-Fahrer zu warten, der einen aus der Schneeverwehung zieht, empfiehlt sich der Umstieg auf einen günstigen Gebrauchten, der mit dem überlegenen Antriebskonzept der weißen Pracht trotzt. Auch für Besitzer eines teuren Hightech-Offroaders, den man ungerne den Salz-Orgien auf Autobahnen und eventuellen Blessuren beim schliddern auf glattem Untergrund aussetzen möchte, ist die Suche nach einem günstigen Winter-Auto keine schlechte Idee. Wir haben uns für Sie umgesehen.

SUV-Winterautos – ab 3.000 Euro

Wir haben unsere Kaufberatung nach mehreren Kriterien beschränkt. Die Erstzulassung ab dem Jahr 2006 gewährleistet einigermaßen aktuelle Abgasnormen selbst für Dieselmodelle, denn ab diesem Zeitpunkt waren nur noch Pkw mit der Abgasnorm Euro 4 zulassungsfähig. Das gewährleistet auch für Diesel eine grüne Schadstoffplakette und damit – zumindest bis jetzt – ungehinderte Einfahrt in alle Innenstädte. Fahrzeuge über 125.000 Kilometer waren ausgeklammert – Sie sollen schließlich fahren, nicht ständig schrauben. Mit höherer Laufleistung gibt es natürlich entsprechend günstigere Angebote, wer sich nicht vor einem Dauerläufer scheut, kann schon für ganz kleines Geld zugreifen.

Die preisliche Obergrenze legten wir bei 8.000 Euro fest – viel Geld für ein Winterauto, doch schließlich lässt sich ein so teures Fahrzeug auch wieder zu einem guten Preis verkaufen. Vielleicht ist es jedoch auch Ihr Einstieg in das Thema SUV, und Sie wollen das „Winterauto“ nicht mehr hergeben? Wundern würde uns das nicht.

SUV-Winterauto: Worauf achten?

Worauf beim Kauf eines Gebrauchtwagens zu achten ist – Prüfsiegel, Gewährleistung und Gebrauchtwagen-Garantie, Rost, Zustand von Bremsen, Fahrwerk, Motor und Getriebe – das gilt natürlich generell auch für einen Winterwagen aus der SUV-Kategorie. Bei unserer Modell-Auflistung haben wir – bis auf eine Ausnahme aus dem „Billig“-Bereich – nur Fahrzeuge aufgeführt, die keine überdurchschnittliche Defektanfälligkeit aufweisen. Wichtiger ist eher die Herkunft des Wagens: in Süddeutschland und Österreich wird im Winter viel mehr Salz gestreut, da kann es eventuell lohnen, ein weniger gepökeltes Exemplar aus etwas weiterer Entfernung zu inspizieren.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass im Jahr 2006 bei etlichen Modellen ein Genrationswechsel stattfand, was für entsprechend höhere Preise sorgt. Wer beim Thema Abgas-Einstufung Abstriche machen kann, fährt daher mit einigen Vorgänger-Modellen zum Teil erheblich günstiger.

SUV-Winterauto – Benziner oder Diesel?

Obwohl gerade im Offroader-Bereich in Deutschland der Diesel-Anteil in den letzten Jahren überwältigend ist, gehen unsere Kauftipps eher in Richtung Benziner. Denen fehlt zwar in aller Regel das gewaltige Drehmoment der Dieselbrüder und die Fahrleistungen sind zum Teil etwas bescheidener. Sie schlucken auch zwei-drei Liter mehr auf 100 Kilometer als das Diesel-Pendant. Kühle Rechner wissen aber: Alleine für die Steuer-Ersparnis, die beispielsweise zwischen einem älteren 2,5-Liter-Diesel und einem gleich großen Benziner klafft, kann man selbst heute noch ein paar Mal an die Tankstelle fahren. Auch die Versicherungen bestrafen Diesel-Modelle mit einem imaginären Vielfahrer-Malus.

Weitere Punkte sprechen für Otto-Motoren: Schon mit der Euro-2-Norm, die Benziner ab 1996 erfüllen, gibt es eine grüne Plakette für die deutschen Umweltzonen. Moderne Dieselmotoren mit ihrer hoch aufwändigen Einspritztechnik sind außerdem zum Teil anfälliger für Defekte als ihre fremdzündenden Kollegen.

SUV-Winterautos: Benziner sind billiger

Ein wesentlicher Punkt, warum man sich gerade für den Einsatz als Winterauto für einen Benziner entscheiden sollte, ist dessen Preis. Denn identische Modelle kosten mit Dieselmotor schnell 2.000 bis 3.000 Euro mehr, das ist der Nachfrage geschuldet. Viel Geld, das man über mehrere Winter vertanken kann. Allerdings, das zeigt unsere Marktbeobachtung, hat sich das inwzischen auch bei immer mehr Käufern herumgesprochen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der jüngsten Diesel-Debatte holen die Benziner inzwischen merklich auf.

Ein ganz wichtiger Aspekt: Benziner sind auch bei niedrigen Temperaturen weniger störanfällig. Autos, die wegen versulztem Diesel bei minus 20 Grad nicht mehr aus ihrer Parklücke kommen, gibt es jeden Winter zu beobachten. Mit ein Grund hierfür ist der inzwischen angebotene Diesel-Kraftstoff, der mit seinen hohen Beimischungen von „Bio“-Treibstoff nicht mehr so kälteresistent wie früher ist.

In unserer Kaufberatungs-Fotoshow zeigen wir Ihnen empfehlenswerte SUV und Geländewagen, mit denen Sie dem Winter die kalte Schulter zeigen. Und vielleicht selbst demnächst derjenige sind, der einen hilflosen Pkw-Fahrer aus der Schneeverwehung rettet.

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