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SUV Zulassungszahlen erstes Halbjahr 2014

Das sind die wahren SUV-Champions!

Nissan Qashqai 1.2 DIG-T, Dacia Duster, Skoda Yeti, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 26 Bilder

Zur Halbjahres-Bilanz haben wir nachgerechnet: welche SUV-Modelle sind tatsächlich die meistverkauften, ohne Firmenwagen und Händlerzulassungen?

21.07.2014 Torsten Seibt Powered by

Die Zulassungsstatistik ist für Autohersteller mehr als nur Zahlenwerk. Eine Platzierung möglichst weit oben ist gut für Image und künftige Verkaufszahlen: wer will schon ein Auto fahren, für das sich sonst kein Mensch interessiert? Ein weiterer Grund: nach wie vor sind viele Werke nicht ausgelastet, produzieren also mehr Fahrzeuge, als eigentlich benötigt werden. Entsprechend tatkräftig wird bei vielen Modellen nachgeholfen, um die Absatzzahlen zu pushen.

Im SUV-Bereich ist das zwar erheblich seltener nötig als in anderen Segmenten. Doch auch hier gibt es Modelle mit einem Anteil gewerblicher Zulassungen jenseits 60 Prozent. Gewerbliche Zulassungen bedeuten: Firmen-Dienstwagen, Kurzzulassungen und Vorführfahrzeuge, aber auch Flottenzulassungen zum Beispiel aus dem Mietwagen-Geschäft.

Was die Deutschen selbst bezahlen

Interessanter ist es da schon, einmal nachzusehen, was die deutschen SUV-Kunden wirklich selbst kaufen und aus eigener Tasche bezahlen. Zum Ende des ersten Halbjahres 2014 haben wir entsprechend Bilanz gezogen und nachgerechnet. Konkret haben wir aus allen SUV-Neuzulassungen die gewerblichen Anmeldungen herausgerechnet. Und schon wandelt sich das Bild erheblich. Teure Luxus-SUV wie der VW Touareg oder die Mercedes M-Klasse rangieren nur noch unter "ferner liefen...", während vermeintliche "Mauerblümchen" ganz weit nach vorne stürmen. Tatsächlich hat es bis auf den BMW X5 kein einziges SUV jenseits der Mittelklasse in unsere Top-25-Wertung geschafft.

Erstaunlich hingegen: unter den Modellen mit dem höchsten Privatkunden-Anteil von jeweils über 60 Prozent ist keine einzige deutsche Marke vertreten. Erst der Ford Kuga (Privatkunden-Anteil 57,1 Prozent) kann hier in die Importeurs-Phalanx grätschen. Dafür machen es die deutschen Hersteller eben über Stückzahlen: Gegen den VW Tiguan, Privatkunden-Anteil 54,9 Prozent, ist angesichts der schieren Verkaufszahlen auch in dieser Statistik kein Kraut gewachsen – Platz eins. Dahinter wird es aber spannend...

Es sind übrigens nicht nur die "üblichen Verdächtigen" aus der SUV-Luxus-Klasse, die bei den gewerblichen Zulassungen ganz weit vorn liegen, bei privaten Käufern dagegen kaum auf Interesse stoßen: Mehr als 80 Prozent gewerblichen Anteil an den Neuzulassungen erreicht neben Mercedes G und GL, VW Touareg und Audi Q7 unter anderem auch der Jeep Compass, der Opel Antara oder der Nissan Murano.

In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen die 25 beliebtesten SUV in Deutschland nach den Privatkäufer-Zulassungszahlen vor.

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