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SUV Zulassungszahlen Juni 2014

Die Tops und Flops bei den SUV

Audi Q3, BMW X1, Mercedes GLA, Mini Countryman Cooper S, Frontansicht Foto: Achim Hartmann 71 Bilder

Bitte recht freundlich: erneut 26 Prozent Verkaufssteigerung bei den SUV. Doch nicht alle freuen sich: Mercedes und Audi verlieren stark.

09.07.2014 Torsten Seibt Powered by

Wenn es in diesem Tempo weiter geht, ist bald jeder fünfte Neuwagen, der in Deutschland auf die Straße kommt, ein SUV. 47.914 Offroader wurden im Juni 2014 erstmals zugelassen, die SUV feiern gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 26,1 Prozent. So rosig sah es im Gesamtmarkt längst nicht aus: mit 277.614 Pkw-Neuzulassungen liegt der Juni insgesamt um 1,9 Prozent im Minus. Gut möglich also, dass der derzeitige SUV-Marktanteil von bereits über 17 Prozent weiter steigen wird.

Nicht alle Marken konnten im Juni vom Geländewagen-Boom profitierten. Starke Rückgänge gab es aus deutscher Sicht bei Mercedes und Audi. Bei den Ingolstädtern verloren alle Baureihen, am stärksten der kompakte Q3 (-25,6%). Bei Mercedes waren es die teuren Baureihen ab der M-Klasse (-28 %), die Federn lassen mussten, der GLK hingegen legte zu. Dass sich BMW nicht in diesen Reigen einreiht, liegt in erster Linie am neuen X5, der ein Plus von über 200 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Juni hinlegt. Dafür geht es mit dem X6 rasant bergab – mit gerade einmal 44 Neuzulassungen im Juni landet er im Keller.

SUV Zulassungszahlen: kein Ende des Booms in Sicht

Bei den klassischen Geländewagen-Herstellern gibt es dagegen Grund zur Freude. Bei Jeep feiert der Compass ein unerwartetes Zulassungs-Plus von 94 Prozent, der Wrangler liegt ebenfalls im Plus. Die erfreulichen Zulassungszahlen des neuen Jeep Cherokee erzählen allerdings noch keine echte Geschichte, die meisten (94 Prozent) Cherokees kamen mit Firmenzulassung auf den Markt und dürften zur Händler-Erstausstattung mit Vorführern gehören. Land Rover kann mit der gesamten Range Rover-Baureihe punkten, die sich ausgezeichnet verkauft. Schwächeln ist dagegen beim Discovery und vor allem beim Freelander angesagt, letzterer verliert gegenüber Juni 2013 40,3 Prozent. Toyota hat in erster Linie den RAV4 im Fokus, der Land Cruiser schreibt zulassungstechnisch rote Zahlen. Ganz zu schweigen vom Edelableger Lexus: der RX landet im Juni ganz weit hinten in der Tabelle.

Kompakt-SUV lassen die Kassen klingeln

Vom Trend hin zu günstigeren, kompakten SUV profitieren neben Opel (34 Prozent Plus beim Mokka) und Ford (der Kuga läuft excellent) vor allem die Importeure. Bei Peugeot und Renault lassen 2008 und Captur die Kassen klingeln. Bei Chevrolet wird hingegen bereits das Ende der Marke vorgezogen. Captiva und Trax fallen ins Bodenlose.

Wer bei Geschäftleuten und in Firmenfuhrparks beliebt ist, zeigt die Quote der gewerblichen Zulassungen. Sie gibt auch Hinweise darauf, wie stark Hersteller mit sogenannten taktischen Zulassungen (Tageszulassung, Vorführwagen) Modelle mit Rabatten in den Markt pushen. Spitzenreiter sind hier natürlich die großen Luxus-SUV der deutschen Hersteller, die durchwegs über 80 Prozent gewerbliche Zulassungen vermelden. Auf der anderen Seite der Tabelle befinden sich günstigere Modelle: nur elf Prozent aller Dacia Duster werden auf einen gewerblichen Käufer angemeldet, beim Subaru XV sind es lediglich 16 Prozent.

Die exakten Verkaufszahlen und Platzierungen der SUV-Neuzulassungen im Mai zeigen wir Ihnen in unserer Fotoshow.

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