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Suzuki streicht fast 1.200 Jobs

Foto: ams

Als Folge der weltweiten Absatzschwäche entlässt der japanische Autobauer Suzuki in seinem ungarischen Werk in Esztergom bei Budapest 1.179 Mitarbeiter.

28.11.2008

Dies geht aus einem Schreiben des Suzuki-Betriebsrates hervor, das dieser am Freitag (28.11.) an mehrere ungarische Medien verschickte. Die Werksleitung habe die geplanten Kündigungen gegenüber dem Betriebsrat mit der "drastischen Verschlechterung der Auftragslage" begründet, hieß es in dem Schreiben. Suzuki trennt sich damit von fast einem Fünftel seiner Mitarbeiter im Werk Esztergom.

Nach Berechnungen des Internet-Portals "index" haben seit Ausbruch der Finanzkrise 10.700 Menschen in Ungarn ihre Arbeit verloren. Die meisten betriebsbedingten Kündigungen meldeten bislang die Niederlassungen der US-Konzerne Alcoa (730 Mitarbeiter) und General Electric (500 Mitarbeiter).

Der Handyteile-Hersteller Focxonn im westungarischen Komarom, der den finnischen Mobiltelefon-Konzern Nokia beliefert, plant nach inoffiziellen Angaben vom Freitag die Entlassung von mindestens 1.000 Mitarbeitern.

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