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Takata-Airbag-Rückruf ausgeweitet

Weitere 40 Millionen Airbags betroffen

Foto: Takat-Petri

Das Airbag-Desaster rund um die Airbags aus dem hause Takata nimmt kein Ende. Jetzt hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA angekündigt, rund 35 bis 40 Millionen weitere Airbags überprüfen zu lassen.

06.05.2016 Uli Baumann

Der japanische Automobilzulieferer Takata muss bis zu 40 Millionen weitere Airbags zurückrufen. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA begründete dies am Mittwoch (4.5.2016) in Washington mit anhaltenden gravierenden Sicherheitsmängeln. Bislang umfasste der Airbag-Rückruf bereits rund 28,8 Millionen Modelle. Zwischen Mai 2016 und Ende 2019 sollen jetzt weitere 40 Millionen Fahrer- und Beifahrer-Airbags überprüft werden. Welche Hersteller und Baureihen der ausgeweitete Rückruf betrifft wurde noch nicht mitgeteilt. Bislang wurden von Takata rund 8,2 Millionen Airbags ersetzt.

7 Tote durch defekte Airbags

Takata rückte in den Fokus der Ermittler weil Airbags des Herstellers unvermittelt auslösten und dabei berstende Gehäuseteile zu gefährlichen Geschossen wurden. Insgesamt bringt die NHTSA mit diesen Airbags 7 Tote und über 100 Verletzte in Verbindung. In Europa seinen nach Angaben von Takata keine entsprechenden Vorfälle bekannt.

Alterung und hohe Luftfeuchtigkeit führt zu dem Airbagproblem. Moderne Airbags enthalten ein chemisches Trockenmittel, das diesen Umwelteinflüssen entgegenwirken soll.

Betroffen vom Takata-Airbag-Desaster sind bislang die Marken Acura, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Daimler, Dodge/Ram, Ford, GMC,Honda, Infiniti, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Pontiac, Saab, Saturn, Subaru, Toyota und VW.

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