Der Zuschlag für Tata könnte in den nächsten beiden Wochen erfolgen, hieß es in der Londoner "Sunday Times" am Sonntag (16.12.) unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Der Preis soll bei umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro liegen.
Neben Tata Motors im Rennen sind laut früheren Berichten der indische Hersteller Mahindra & Mahindra sowie der Finanzinvestor One Equity Partners der US-Bank JP Morgan Chase. Nach einer Entscheidung für Tata als bevorzugtem Käufer müsse der endgültige Preis noch in Detailgesprächen ausgehandelt werden, berichtete die Zeitung. Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hatte stets betont, den Verkauf bis spätestens Anfang nächsten Jahres über die Bühne bringen zu wollen.
Tata Motors produziert bisher in erster Linie einfache Kleinwagen und ist Teil des riesigen Mischkonzerns Tata Group. Wie Mahindra wäre Tata vor allem an der Technologie der zwei Marken und an einer neuen wohlhabenden Kundschaft interessiert. Eine Übernahme würde den rasch expandierenden Herstellern den Sprung auf westliche Automärkte ermöglichen.
Die britischen Gewerkschaften hatten sich wegen angeblicher Jobgarantien bereits für Tata ausgesprochen. Jaguar und Land Rover beschäftigen in Großbritannien zusammen rund 16.000 Mitarbeiter.




