Wird der Nano in Indien ab 2.000 Dollar zu haben sein, so soll die Europa-Version, die ab 2010/2011 angeboten wird, mindestens 5.000 Euro kosten. Dafür zeigt sich der indische Kleinwagen aber an die europäischen Sicherheits- und Abgasbestimmungen angepasst.
Längerer Radstand, neuer Motor
Blieb die Grundlinie des 3,29 Meter langen Nano auch in der Europa-Version erhalten, so zeigt sich der 1,58 Meter breite Inder in Genf doch deutlich erwachsener. Das Billig-Styling ist verschwunden, lackierte Anbauteile werten die Karosserie auf. Um europäischen Raumansprüchen gerecht zu werden, wurde auch der Radstand auf 2,28 Meter verlängert.
Modifiziert wurde auch der Antrieb. Statt eines Zweizylinders treibt nun ein etwa 70 PS starker Dreizylinder-Benziner in Kombination mit einer Fünfgang-Automatik den Nano an. Dieser soll beim CO2-Ausstoß unter 100 g/km bleiben.
Ab 2012 in Deutschland
Die Sicherheitsausstattung des Nano für Europa wird unter anderem zwei Airbags, ESP und ABS umfassen. Für Fahrkomfort sollen eine elektrische Servolenkung und neue Materialien im Innenraum sorgen.
Zunächst sollen die Märkte in Polen, Spanien und Italien versorgt werden. Ab 2012 könnte der Nano auch in Deutschland zu haben sein.
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