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Wundercar, Uber und Co.

Taxi-Konkurrenten 2.0 droht Ärger

Wundercar Foto: Wundercar

Die beiden Mitfahr-Anbieter Uber und Wundercar sind in Deutschland im Kommen, doch der Mitfahrservice via Apps ist nicht ganz unumstritten.

10.06.2014 auto motor und sport

So hat die Stadt Hamburg den Touren-Vermittlern nach einer Meldung des "Manager Magazins" untersagt, Fahrten über eine App zu vermitteln. Vor einigen Wochen wurde Uber der Dienst in Berlin verboten.

Nach Angaben einer Sprecherin würde "Wundercar gewerbliche Fahrten wie herkömmliche Taxi-Firmen anbieten, jedoch ohne die nötige Genehmigung", zitiert das Manager Magazin. Verstößt das 2013 in Hamburg gegründete Unternehmen dagegen, so könne eine Strafe von bis zu einer Million Euro fällig werden. Uber hat sich übrigens über das Verbot in Berlin hinweggesetzt.

Wundercar will weitermachen

Unterdessen berichtet die "Gründerszene", auch Wundercar werde weiterhin den Betrieb fortsetzen und habe bereits weitere Geldgeber für das Startup gefunden. Während die Hamburger Gewerbeaufsicht eine kommerzielle Personenbeförderung sieht, steht laut Gründerszene Wundercar auf dem Standpunkt, keine Genehmigung zu benötigen. Die Smartphone-App schlage nur ein Entgeld in Höhe der Betriebskosten vor, es handle sich dabei nicht um eine geschäftsmäßige Fahrt.

Auch auf Seiten der Taxifahrer formiert sich der Widerstand gegen die Ridesharing-Anbieter wie Uber, Wundercar oder Lyft. Der deutsche Taxi- und Mietwagenverband wird hierzulande am Mittwoch (11.6.2014) in Berlin und Hamburg gegen die "Schwarzkonkurrenz" demonstrieren. Der Aktionstag ist international aufgestellt. In London, Paris, Mailand, Madrid, Lissabon, Sao Paulo und Chicago gehen die Taxifahrer auf die Straße. Zudem bereitet der Verband eine Klage gegen Uber vor.

MyTaxi-Chef hält Uber und Co  für illegal

Auch der MyTaxi-Chef und Mitgründer Sven Külper kann die Kritik an Uber, Wundercar und Co verstehen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal Deztschland sagte er, "Über das Konzept, das Uber jetzt verfolgt, hatten wir 2009 auch schon nachgedacht. Wir haben uns aus einem einfachen Grund dagegen entschieden: Es ist nicht legal. Wenn ich ein Geschäftsmodell aufbauen möchte, muss ich mich an die Gesetze und Regeln halten. So einfach ist das. Da geht die Diskussion auch gar nicht weiter."

Übrigens, nach einer Bewertung des US-Magazins Forbes ist Uber bereits 17 Milliarden US-Dollar wert mehr als Fiat oder Hertz.

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