In einer Vergleichsrechnung für die gängigsten Modelle ergeben sich für die Erdgasvarianten selbst bei einem Kilogramm-Preis von 1,40 Euro deutliche Kostenvorteile.
Die meist höheren Anfangsinvestitionen in die Fahrzeuge würden mit Einsparungen über einen angenommenen Vierjahreszeitraum mit 200.000 Kilometern Laufleistung mehr als wettgemacht, berichtet die Zeitschrift. Auch mit dem weniger energiereichen Autogas könnten Taxibesitzer ihre Wagen noch deutlich wirtschaftlicher betreiben. Gering fällt hingegen die Ersparnis beim Einsatz von Bio-Diesel aus.
Parallel versucht der Taxi-Verband BZP, beim Bundesverkehrsministerium Steuerrückzahlungen für Taxis zu erreichen. Es sei nicht verständlich, warum Land- und Forstwirtschaftsbetriebe von der Mineralölsteuer befreit seien, während Taxis als Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs die vollen Steuern zahlen müssten.
Taxis: Diesel ohne Zukunft
Diesel hat als Taxi-Treibstoff bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen keine große Zukunft mehr. Zu diesem Schluss kommt die Taxi-Vereinigung Frankfurt in der jüngsten Ausgabe ihrer Mitgliederzeitschrift "Taxi-Journal".
Autor: dpa





