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Team Matzker auf der Baja Spanien

Starker Auftritt, großes Pech

Team Matzker

Bei seiner zweiten FIA-Baja-Rallye in diesem Jahr hatte Amadeus Matzker mit technischen Problemen zu kämpfen. Trotzdem ließ der Kölner seinen Rallye-Defender richtig fliegen.

30.07.2009 Powered by

Ein hochkarätiges Starterfeld wartete in Spanien auf die Teilnehmer der dritten offiziellen FIA-Baja dieses Jahres. Peterhansel, Roma, Schlesser, Sousa - die Dakar-Legenden machten deutlich, dass in Spanien Motorsport auf höchstem Niveau geboten wurde. Insgesamt 89 Teams hatten gemeldet. Matzker und sein Navigator Lee Palmer kämpften sich nach zwischenzeitlichen Technikproblemen nach 1.250 Kilometern auf Platz 13 in der Klasse T1.1. Neben dem Defender md5r Benziner, den Amadeus Matzker selbst steuerte, fuhr als zweites deutsches Team der ebenfalls von Matzker aufgebaute Diesel-Defender md4r mit Pilot Rainer Krech und Navigatorin Brigitte Reitbauer. Für Krech und sein Fahrzeug war es der erste Einsatz bei einer FIA Cross Country Rally. 

Nach dem Prolog startete Team Matzker von Platz 26 in die erste Sonderprüfung der abwechslungsreichen Rallye. Die Strecke führte über Hochgeschwindigkeitspassagen, staubige Schotterpisten, durch Fech-Fech-Felder und tiefe Flussbetten. Amadeus Matzker und sein Navigator Lee Palmer konnten in dieser Sonderprüfung vier Konkurrenten abhängen und sich auf den 22. Platz der Gesamtwertung verbessern. Bei der darauffolgenden zweiten Sonderprüfung stoppte ein Defekt der Zündanlage das Fahrzeug. Die Notreparatur dauerte und brachte Matzker im Ziel eine Zeitstrafe, damit war die Aussicht auf eine Top-Platzierung vorbei. Rainer Krech erreichte mit seinem Defender 110 Diesel das Ziel ohne Probleme.

270 PS im Rallye-Defender

Die dritte Sonderprüfung musste das Team Matzker von Platz 50 aus beginnen. Der dichte Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge machte das Rennen zum Blindflug - die Sicht lag teilweise bei unter 10 Metern. Die 180 km lange Strecke führte über kurvige Feldwege mit bis zu 160 km/h Spitzentempo, enthielt Off-Road Passagen und eine Reihe von Wasserdurchquerungen. Der Staubbelag hatte die Strecke extrem rutschig werden lassen. Nach dem Rückschlag mit der Zündanlage musste Matzler nicht mehr auf Taktik fahren, sondern blies zur vollen Attacke - elf Plätze konnte er mit beherzter Fahrweise Plätze gutmachen. Sein T1-Defender mit 4,4-Liter V8-Motor leistet 270 PS.

Die vierte und letzte Wertung, 130 Kilometer lang, bot wegen der engen Passagen wenig Möglichkeiten zum Überholen. An eindrucksvollen Felsmassiven vorbei ging es durch kurvige Schluchten, in denen starke Gefälle und Steigungen sich abwechselten. Hier konnte Matzker nochmals drei Plätze gut machen. Damit fuhr der Kölner doch noch um 14 Plätze nach vorne und konnten die Baja Spain trotz des Rückschlages vom Vortag zufrieden beenden. 

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