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Techart GT Street R auf Basis des Porsche 911 Turbo

Mehr als 700 PS im Hardcore-Racer

Porsche 911 Turbo von Techart 14 Bilder

Für den Porsche 911 Turbo hat Techart Leistungskits entworfen. Zusätzlich bekommt der Hardcore-Renner Carbon-Teile angeschraubt und sieht damit aus wie ein brutaler GT3 RS. Allerdings pumpt der GT Street R bald mehr als 700 PS per Allradantrieb auf die Straße.

25.11.2016 Benjamin Bauer 2 Kommentare Powered by

Mit den Leistungskits steigert Techart die Performance der Porsche 911 Turbo und Turbo S 991.1 und 991.2 Modellgenerationen auf bis zu 640 PS bei einem maximalen Drehmoment von 880 Nm und nennt das Ergebnis GT Street R. Bei der Steuerung der Abgasklappen der vierflutigen Abgasanlage setzen die Tuner auf eine stufenlose pneumatische Verstellung. Mit dieser Technologie wird der Abgasgegendruck in Abhängigkeit verschiedener Lastzustände optimiert und gleichzeitig werden unerwünschte Frequenzen vermieden.

Techart-Porsche 911 Turbo, GT Street R, Techart, Tuning, Turbo SFoto: Techart
Der GT Street R trägt die Entlüftungskiemen des GT3 RS.

Die aus Carbon gefertigten Leichtbau-Karosserieteile setzen den Porsche 911 Turbo in Szene und steigern die Abtriebswerte. Gleichzeitig optimieren diese damit die Straßenlage des GT Street R. In der Performance-Einstellung der aktiven Aerodynamik (Stufe 3), wird der GT Street R bei Tempo 300 km/h mit 321 Kilogramm Gesamtabtrieb auf die Straße gepresst.

Techart GT Street R mit dynamischen Konturen

Die neue Frontschürze mit Carbon-Frontspoiler und aktiver Frontspoilerlippe optimiert die Anströmung von Wasser- und Ölkühler durch zusätzliche Lufteinlässe und einen mittigen Luftauslass. Dieser senkt den Auftrieb am Vorderwagen, da er die Luft nach dem Durchströmen der Kühler auf direktem Wege entlässt. Die integrierten Bugleuchten werden von Sichtcarbon-Airframes umrahmt. Seitlich positioniere Flaps drücken den GT Street R zusätzlich auf die Straße und wirken sich gleichzeitig positiv auf den cW-Wert aus. Die Leichtbau-Fronthaube mit Techart-Schriftzug an der Innenseite unterstreicht den Auftritt des Techart GT Street R mit ihren dynamischen Konturen.

Techart-Porsche 911 Turbo, GT Street R, Techart, Tuning, Turbo SFoto: Techart
Auf Wunsch gibt's 6-Punkt-Gurte und Rennschalensitze.

Am Heck finden sich neue Luftauslassschächte. Eine Sichtcarbon-Blende stellt eine optische Verbindung zwischen den beiden konturierten LED-Rückleuchten her. Der Heckdiffusor in Sichtcarbon umschließt die neue Abgasanlage. Vier zentral angeordnete Titanendrohre mit Carbonummantelung entlassen die Abgase schließlich ins Freie.

Heckspoiler mit krasser Neigung

Über dem Heckdeckel thront ein aktiver Heckspoiler mit konturiertem Carbon-Flügelprofil, Carbon-Seitenblenden mit GT Street-Schriftzug und am Grundkörper angebrachten Kohlefaser-Winglets. In Performance-Einstellung fährt der Heckspoiler aus und wird um bis zu 15 Grad angestellt. Vor dem Grundkörper stellt eine vergrößerte, aerodynamisch geformte Carbon-Ansauglufthutze die Frischluftzufuhr des erstarkten Motors sicher.

Für den notwendigen Grip sorgen Reifen in 265/35 ZR 20 (alternativ 265/30 ZR 21) vorne und 325/30 ZR 20 (alternativ 325/25 ZR 21) hinten. Je nach Kundenwunsch kommen 20-Zoll oder 21-Zoll Räder in 9,5 J und 12 J Breite zum Einsatz. Die 20-Zoll-Zentralverschlussräder aus geschmiedetem Leichtmetall stattet Techart mit straßenzugelassenen Sportreifen aus. Die 21-Zoll Räder mit 5-Loch-Anbindung haben eine gewichtsoptimierte Felgenbettkonstruktion und tragen Straßenbereifung. Beide Varianten sind in verschiedensten Oberflächen und Farben erhältlich.

Darunter macht ein Vierfach-Auspuff klar: Hier kommt ein nochmals stärkerer Elfer. Änderungen an Hardware und Software bringen den Sechszylinder-Boxer auf 720 bis 740 PS. In neun Sekunden soll der GT Street R von 0-200 km/h beschleunigen. Am Ende soll er bei der Beschleunigung und auf der Rundstrecke auf jeden Fall schneller sein als das 580 PS starke Original.

Innenraum-Veredelung in zwei Varianten

Im Inneren sind zwei Veredelungsvarianten erhältlich. Die Version „Exclusive“ bietet Insassen Leder, in der Version „Clubsport“ kommt vorrangig Alcantara zum Einsatz. Die Version „Clubsport“ enthält weitere sportliche Elemente wie beispielsweise einen farblich abgestimmten Überrollbügel, 6-Punkt-Gurte und Türöffnerschlaufen. Beide Ausstattungsvarianten enthalten Türtafeln im GT Street R-Design, Leder oder Alcantara auf dem Armaturenbrett, dem Mitteltunnel, der Mittelkonsole, dem Dachhimmel, den Sonnenblenden, den Türholmen und auf den Sitzen. Zierteile werden beim GT Street R in Wunschfarbe lackiert, beispielsweise der Fahrmodusschalter am Lenkrad, die Luftdüsenrahmen und -versteller, der PDK-Wählhebel, die Schaltkulisse und die Sitzverstellung.

Neuester Kommentar

Der 991.2 Turbo S beschleunigt serienmäßig schon in 9.0 Sekunden auf 200 km/h. Porsches Werksangaben sind immer (!) super konservativ und das ist auch schon seit Ewigkeiten so. Auf 100 km/h geht er auch nicht in 2.9 Sekunden wie angegeben, sondern in 2.6 - 2.7 Sekunden. Motor Trend, EVO, Car and Driver, /DRIVE und Top Gear können sich ja nicht alle gleichzeitig irren. Der 918 Spyder hat die 60 mph (97 km/h) sogar in 2.2 Sekunden und die 100 km/h (62 mph) in 2.3 Sekunden, statt der werksmäßig angegeben 2.6 Sekunden geschafft. Der 991 GT3 RS wurde mit 3.0 Sekunden auf 100 km/h getestet - werksmäßig sind 3.3 Sekunden angegeben. Also... ich denke mal, dass wenn der 991.2 TechArt GTstreet R in 9.0 Sekunden auf 100 km/h sprintet, dann ist die Zeit in der er die 300 km/h erreicht deutlich stärker reduziert. Kann ja sein, dass er anders übersetzt ist. Oooder TechArt will statt der 334 km/h eine deutlich höhere Höchstgeschwindigkeit erreichen (was ja eig. unnötig ist). 340 km/h wären vollkommen ausreichen und ein Porsche zeichnet sich halt auch sowieso durch sein perfektes Handling und irre Beschleunigung aus.

Sonatine 17. Oktober 2016, 20:12 Uhr
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