Techart GT-Street RS: Rasse-Sportler

Mit einer Leistung von 700 PS, einem maximalen Drehmoment von 860 Nm und entsprechend mächtigem Flügelwerk sorgt der neue GT-Street RS nicht gerade für einen dezenten Auftritt.

Das Tuning-Paket der Techart-Ingenieure umfasst gleich mehrere Punkte: Sie modifizierten die beiden Turbolader des GT2, vergrößerten die Ansaugrohre aus Carbon und entwickelten obendrein spezielle Ladeluftkühler. Damit nicht genug - eine besondere Klappen-Sportauspuffanlage, in Kombination mit Fächerkrümmern sowie einem modifizierten Druckfühler und Sportluftfilter taten ein Übriges, um eine Leistung von 700 PS zu erreichen.

Ein Trip in den Windkanal brachte zusätzliche Verbesserungen. Je zehn Kilogramm Abtrieb an der Vorder- und an der Hinterachse waren bei Tempo 140 km/h nach den Änderungen der Techart-Macher zu verzeichnen. Die Frontschürze des GT-Street RS wurde mit einem Bugsplitter aus Carbon versehen. Zusammen mit einer speziellen Luftführung, die dafür sorgt, dass die Kühlluft direkt hinter dem Kühler über einen neu geschaffenen Auslass entweichen kann, wird damit der Auftrieb an der Vorderachse erheblich reduziert. Seitliche Luftleit-Elemente unterstützen diesen Effekt.

Aerodynamisches Feintuning

Besondere Aufmerksamkeit legten die Techart-Designer auf den Heckspoiler, der mit kleinen Zusatzflügelchen und einem Winkelprofil, einem so genannten Gurney-Flap, ausgerüstet ist. Unter der Heckschürze finden sich die üblichen aerodynamischen Retuschen - vom besonderen Luftauslass bis hin zum obligatorischen Diffusor aus Kohlefaser-Material.

Große Leistungsbereitschaft entfaltet der GT-Street RS auch beim Fahrwerk. Optional kann der Sportler mit dem speziell abgestimmten Gewindefahrwerk geliefert werden.Auch die Felgen stammen aus dem Hause Techart: Formula III nennt sich das geschmiedete Leichtmetall-Rad, auf das mit dem Michelin Sport Cup-Plus ein besonders leistungsfähiger Reifen aufgezogen wird.


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Techart | Porsche 911

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Gregor Messer

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