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Tesla-Börsengang - Börsendebüt erfolgreich

Tesla-Aktie gewinnt 41 Prozent

Tesla Roadster Sport Foto: Hans-Dieter Seufert 19 Bilder

Ein besseres Börsendebut hätte sich Tesla nicht wünschen können: Am Ende des ersten Handelstages kostete eine Aktie des Elektroauto-Pioniers 23,89 Dollar - und damit fast 41 Prozent mehr als der Ausgabekurs von 17 Dollar.

30.06.2010

Die Anleger sind überzeugt, dass das Unternehmen beim Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb im Auto eine wichtige Rolle spielen wird.

Tesla ist Wunschpartner großer Autobauer

Der Erfolg gelang Tesla, obwohl das Umfeld am Dienstag (30.6.) alles andere als freundlich war. Der US-Leitindex Dow Jones verlor knapp 3 Prozent. Die Anleger fürchteten, dass die wirtschaftliche Erholung ins Stocken gerät. Die Titel des einzigen noch börsennotierten US-Autokonzerns Ford verloren sogar 5 Prozent an Wert.
 
Ford war 1956 als letzter Autohersteller in den Vereinigten Staaten an die Börse gegangen. Mit entsprechend großer Spannung hatten Börsianer auf Tesla gewartet. Das Unternehmen macht seit seiner Gründung zwar durchgängig Verluste, doch gilt es angesichts seiner Erfahrungen beim Bau von Elektroautos als Wunschpartner vieler Branchengrößen. Daimler und Toyota sind bereits beteiligt.
 
Tesla hat sich mit seinem gut 100.000 Dollar teuren Elektrosportwagen "Roadster" einen Namen gemacht. US-Medien zählen zu den Kunden die Schauspieler George Clooney und Brad Pitt. Das Auto braucht nur 3,9 Sekunden, um auf 100 km/h zu beschleunigen, Ende ist erst bei Tempo 200. Eine Batterieladung reicht für rund 400 Kilometer.

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