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Rettungsmanöver auf der Autobahn A9

Tesla-Boss Elon Musk zahlt den Schaden

Tesla Model S Unfall A9 Foto: Berufsfeuerwehr München

Am Montag (13.2.2017) hatte ein Tesla Model S-Fahrer auf der Autobahn A9 bei München mit seinem Auto das Fahrzeug eines bewusstlosen Fahrers durch ein geschicktes Bremsmanöver zum Stehen gebracht und erste Hilfe geleistet.

16.02.2017 auto motor und sport 3 Kommentare

Nun hat sich Tesla-Boss Elon Musk per Twitter gemeldet und angekündigt den Schaden des Tesla-Fahrers zu übernehmen: „Tesla übernimmt alle Reparaturkosten, schnell und kostenlos“, schrieb der US-Milliardär begeistert von der Heldentat.

Tesla Model S Unfall A9Foto: Twitter

Der "Held der A9" wie ihn viele Medien nennen, baut beruflich Leitplanken für Testzwecke. "Ich konnte die Lage ganz gut einschätzen und wusste, was passieren könnte", sagt der dreifache Familienvater gegenüber Focus Online. Zudem habe er erst vor einem Jahr einen Rettungstaucherschein mit einem erweiterten Erste-Hilfe-Kurs gemacht. "Ich war genau der Richtige in der Situation."

Rückblende: Der Münchener Manfred Kick hatte auf der A9 eine Fahrzeug entdeckt, dass mit 30 km/h Schlangenlinien fuhr. Beim Überholen sah er, dass der Fahrer bewusstlos im Auto saß und seinen VW Passat nicht mehr unter Kontrolle hatte. Kick informierte die Feuerwehr und setzte sich mit seinem Tesla vor den schlingernden Wagen und bremste ihn bis zum Stillstand herunter. Dabei entstand ein Schaden am Tesla von mehreren tauschen Euro – die übernimmt nun Tesla. Kick leistete Erste Hilfe und wies eine andere Helferin an, den Notarzt zu rufen. "Gemeinsam mit zwei anderen Männern, haben wir dem Bewusstlosen helfen können. Ich bin kein Held, sondern die Konstellation an Helfern hat super funktioniert", sagt der Münchner. Der bewusstlose Fahrer wurde mit einer „schwerwiegenden internistischen Erkrankung“ ins Krankenhaus gebracht.

Tesla GigafactoryBatteriefabrik nimmt die Arbeit auf

Aber auch ohne die Hilfe von Tesla-Boss Musk wäre Kick nicht auf seinem Schaden sitzen geblieben. In jeder Haftpflichtversicherungen gibt es den sogenannten "Aufopferungsparagraf". Berufen kann sich auf ihn, wer sich "mit vollem Einsatz seines Lebens oder seines Hab und Guts dafür einsetzt, Schlimmeres zu vermeiden", wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Focus-Online-Anfrage mitteilt. "Der Fahrer kann davon ausgehen, dass er den ihm entstandenen Schaden ersetzt bekommt“, sagte eine Sprecherin.

Neuester Kommentar

WOW, ganz was neues, ein Tesla mal nicht als Unfallverursacher sondern als Unfallverhinderer :)

alexpower 17. Februar 2017, 20:58 Uhr
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