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Tesla Model X Unfall

Auto-Pilot war nach Tesla-Angaben deaktiviert

Tesla Model X 46 Bilder

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht einen zweiten Tesla-Unfall, der sich womöglich im Auto-Pilot-Modus ereignet hat. Tesla-Boss Musk gab via Twitter an, der Auto-Pilot sei ausgeschaltet gewesen. Vorausgegangen ist ein Unfall am 7. Mai 2016 mit einem autonom fahrenden Tesla Model S, bei dem der Fahrer starb.

15.07.2016 Holger Wittich 3 Kommentare

Auto-Pilot oder nicht? Tesla widerspricht Fahrer

In den aktuellen Fall ist ein Tesla Model X verwickelt, der am 1. Juli in Pennsylvania zunächst die Leitplanke touchierte und dann über mehrere Spuren kreuzend gegen eine Beton-Absperrung fuhr und sich überschlug. Der Fahrer, dem die Polizei die Schuld an dem Unfall gibt, gab an, zum Zeitpunkt des Unfalls im Auto-Pilot-Modus unterwegs gewesen zu sein.

Tesla Model X 2016
Erste Testfahrt im Elektro-SUV 4:56 Min.

Tesla widerspricht dem Fahrer, „nach unseren Informationen haben wir keinen Grund zu glauben, dass der Auto-Pilot etwas mit dem Unfall zu tun hat“, so das kalifornische Unternehmen. Tesla habe zwar eine automatische Warnung erhalten, dass die Airbags ausgelöst haben, jedoch keine Logfiles über den Fahrzeugzustand in denen erkennbar gewesen sei, ob der Auto-Pilot ein- oder ausgeschaltet war. Tesla hat nach eigenen Angaben mehrfach versucht den Fahrer des Model X zu erreichen.

Am Freitag (15.7.2016) meldete sich erneut Tesla-SEO Elon Musk via Twitter zu Wort. Nach Auswertung der Log-Files sei „der Auto-Pilot ausgeschaltet gewesen“, der Unfall hätte sich mit aktiviertem Auto-Pilot nicht so ereignen können.

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Neuester Kommentar

@Herr Backes.
Das kann ich verstehen und auch gut akzeptieren.
Bitte bedenken Sie aber, dass jedes Verkehrsflugzeug heutzutage kurz nach dem Start bis kurz vor der Landung vom Autopiloten gesteuert wird, die Piloten dann eher eine überwachende und Informationen eingebende Funktion haben, denn eine rein fliegerische. Die Präzision, die damit erreicht wird, nebenbei auch einen Entlastung für den Piloten als Menschen, wäre im Umfeld von Großflughäfen manuell gar nicht so sicher erreichbar.
Der Autopilot (im Auto) überwacht ständig sein Umfeld, der Mensch als Fahrer tut das nicht. Er guckt aufs Navi, aufs Radio, auf Handy, ärgert sich über irgendetwas, redet mit seinen Beifahrern, etc. Er tut alles aktiv, nur das Fahren macht er passiv. Das ist eine reelle Gefahr.
Autopiloten, oder selbstfahrende Systeme - so gut sie aktuell schon sein mögen - stehen nach wie vor am Anfang der Entwicklung. Denken wir mal 20 Jahre weiter, dann redet sicher keiner mehr darüber, dann ist das eine Selbstverständlichkeit. Siehe dazu beispielsweise das ESP Ende der 1990er.
MFG
A. Martins

Khaki 12. Juli 2016, 12:41 Uhr
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