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Tesla Model X-Vorstellung

Das sauberste SUV der Welt

Tesla Model X Adlertüren 16 Bilder

Direkt nach der Weltpremiere des Tesla Model X konnten die ersten Kunden ihr Elektro-SUV mit nach Hause nehmen. Tesla-Chef Musk hält das Model X für das "sicherste und sauberste SUV der Welt".

29.09.2015 Uli Baumann, Jochen Knecht 1 Kommentar Powered by

Verspätungen sind Fans und Kunden des neuen Tesla Model X ja schon gewohnt. Mehrfach musste Tesla-Chef Musk die offizielle Weltpremiere des Elektro-SUV verschieben. Und auch beim eigentlichen Termin am 30. September 2015 ließ Mr. Tesla seine Fans warten. Fast eine Stunde später als angekündigt begann die Model-X-Show im kalifornischen Fremont. Wie immer zeigte sich dabei deutlich, wie sehr sich Tesla von traditionellen Autobauern unterscheidet. Keine große Show, keine Image-Videos. Einfach nur das Auto. Und ein bestens aufgelegter Elon Musk, der sein neues Auto vorstellte, als sei es ein Smartphone.

Tesla Model X, SUV, 10/2015
Tesla Model X zeigt seine Flügeltüren 2:49 Min.
Tesla Model X Biohazard
Riesen-Luftfilter und Biohazard-Knopf: Sauberer als im Model X ist die Luft in keinem anderen Auto-Cockpit

Die wichtigste Botschaft kam ganz zu Beginn: Für Elon Musk ist das Model X das "sicherste und sauberste SUV der Welt". Sicher, weil es als erstes SUV überhaupt in allen Crashtests fünf Sterne abgeräumt hat. Und sauber, weil es elektrisch fährt und über den leistungsstärksten Innenraum-Luftfilter verfügt, der laut Tesla je in einem Serienfahrzeug verbaut wurde. Der entsprechende Filter ist riesig und filtert praktisch alle Bakterien, Viren und Pollen aus der Luft, die man sich vorstellen kann. Deshalb gibt's im Cockpit auch einen "Biohazard"-Knopf, mit dem sich das Cockpit einmal komplett durchlüften lässt, selbst bei einem Angriff mit biologischen Kampfstoffen. Kein Scherz, sagt zumindest Elon Musk.

Die Tesla-Fans lieben die Marke für derlei Besonderheiten. Aber eben auch, wegen des Elektroantriebs. Der bringt das Model X laut der amerikanischen Umweltschutzbehörde 413 Kilometer (P90D) respektive 400 Kilometer (90D) weit. In Verbindung mit dem in den USA recht dichten Netz an Supercharger-Ladestationen, muss man sich als US-Großfamilien eigentlich kaum Sorgen um die nächste Fernreise machen. Platz gibt's zudem genug. Das Model X ist ein Siebensitzer, kann aber optional auch mit nur 6 Sitzen geordert werden. Die dritte Sitzreihe kann im fahrzeugboden versenkt werden. Die hinteren beiden Sitzreihen sind durch spektakuläre Flügeltüren zu erreichen, die bei Tesla "Falcon-Doors" heißen. Die erlauben einen bequemen Einstieg. "Und sehen einfach cool aus!", so Elon Musk bei der Präsentation. Die Türen verfügen über ein zusätzliches Scharnier an der Dachkante und lassen sich damit selbst in sehr engen Parklücken oder Garagen öffnen. Die integrierten Sensoren verhindern den Kontakt mit benachbarten Autos oder Gegenständen. Handarbeit ist dabei unnötig. Die Falcon-Doors können sich elektrisch öffnen und schließen. Noch so ein Superlativ: Die weit ins Dach reichende Frontscheibe soll die größte am Markt sein. Typisch Tesla: Die ersten Kunden konnten ihr bestelltes Model X direkt nach der Veranstaltung mit nach Hause nehmen.

Angeboten wird das Model X, für den Tesla einen cW-Wert von 0,24 reklamiert, als umfassend ausgestattete Signature-Version 90D zu Preisen ab 132.000 Dollar, die Powerversion P90D kostet ab 142.000 Dollar. Beide Versionen kommen mit Allradantrieb. Kleiner Batterie-Varianten folgen später und sorgen für deutlich reduzierte Einstiegspreise ab 80.000 Dollar (70D). Die Spurtzeiten der beiden Modelle auf 60 mph gab Musk mit 3,2 und 4,8 Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 250 km/h liegen. Die Leistung des Powermodells wird mit 762 PS angegeben (259 PS liefert der Front-E-Motor, weiter 503 PS der E-Motor an der Hinterachse). Der 90D kommt auf 518 PS (259 PS vorn plus 259 PS hinten). Das Model X ist je nach Version mt 20 oder 22 Zoll großen Felgen bestückt. Die Luftfederung lässt sich in der Höhe in verschiedenen Stufen einstellen. Eine 360-Grad-Sensorüberwachung ist mit einem Notbremsassistenten gekoppelt. Die mögliche Anhängelast liegt laut Tesla bei 2.250 Kilo. Wie weit so ein Model X mit Wohnwagen im Schlepptau dann kommt, ist noch nicht bekannt.

Leichte Absatzkorrektur für Tesla Model X

Nach Angaben der Fachzeitschrift "Automobil-Produktion" soll der Bestelleingang für das Modell bei knapp 30.000 Fahrzeugen liegen – jeden Tag kämen 40 Besteller dazu, die gegen 5.000 US Dollar Anzahlung (umgerechnet 4.600 Euro) auf einer Warteliste landen. Sie müssen sich bis 2016 gedulden, bis sie ihren Tesla Model X erhalten.

Unterdessen musste Firmengründer Elon Musk seine Absatzquote für das Jahr 2015 nach unten korrigieren. Auf einer Analysten-Konferenz bezifferte Musk den zu erwartenden Absatz auf 50.000 bis 55.000 Fahrzeuge – bisher ist man davon ausgegangen mindestens 55.000 Tesla Model X abzusetzen. Als Grund für die Verzögerung nannte Musk Probleme bei den Zulieferern, die zu Produktionsengpässen führen können. Model X und Model S laufen auf derselben Produktionsstraße, wodurch auch das Model S von der Verzögerung betroffen sei, so der Tesla-Boss. "Es lohnt sich, auf das Auto zu warten", sagte er. Trotz des hohen Ordereingangs für das Model X, sinken laut Automobil-Produktion die Verkäufe des Model S. Im Juli habe man rund 2.800 Modelle verkauft, aktuelle sollen es monatlich nur noch 1.600 Fahrzeuge sein.

Model X Umwelteinstufung
Offizielle Daten der US-Umweltbehörde: Das Model X schafft 413 Kilometer (257 Meilen) Reichweite

Lockangebote für Tesla Model X

Um den Absatz noch zusätzlich anzukurbeln, hatet Elon Musk ein mehrstufiges Verkaufsförderungsprogramm für Tesla-Besitzer und Neukunden gemacht.

Jeder Model X-Käufer, der einen Empfehlungscode eines Model S-Besitzer vorweisen konnte , erhielt 1.000 Dollar Nachlass. Der Empfehlende erhielt einen 1.000-Dollar-Gutschrift, die für den Kauf eines neuen Tesla-Modells, Accessoires oder Service-Dienstleistungen genutzt werden konnte. Tesla-Besitzer, die 5 Neukäufer empfahlen, wurden mit einer Einladung für zwei Personen zur Eröffnungsfeier der neuen Giga Factory im April 2016 belohnt. Wer zehn Neukunden vom Kauf eines Tesla überzeugte, erhielt die Option auf ein Model X in Sonderspezifikation mit 20.000 Dollar Nachlass. Wer diese zehn besonders fix zusammenbekamt (als erster in seiner Region) erhielt das Model X sogar umsonst. Und fix mussten die Model X-Interessenten sowieso sein, denn die Verkaufsförderung endete bereits am 31. Oktober 2015.

Neuester Kommentar

Wer würde wohl im direkten Vergleich bei AMS und Autobild gewinnen: Model X, das sauberste SUV der Welt oder der VW Tiguan 2.0 TDI, der dreckigste Diesel der Welt? Ich denke, trotz weltweiten betrügerischen Machenschaften würde es das Model X in Deutschland schwer haben. Denn das naive VOLK glauben immer noch an das Gute im deutschen VOLKS-WAGEN.

Wenn der Biedermann sich zu lange auf Biederland verlässt, ist er am Ende der Dumme. Während die einen mit fortschrittlicher Technik glänzen, ist die deutsche Autoindustrie nur in Sachen Lug, Betrug und kriminellem Verhalten an ERSTER STELLE! Und da gibt es doch wirklich noch Leute, die darauf warten, dass die kriminelle Firma VOLKSWAGEN endlich ein kauf- und lieferbares E-Model auf den Markt bringt, damit der deutsche Michel weiss, was er hat - VW, da weiss man was man hat - ein Produkt mit krimineller Energie. Wer deutsche Autos kauft, toleriert, all die kriminellen Machenschaften, die weltweit an den Tag gelegt wurden.

Ich küsse jeden Tag meinen Tesla S (bereits mein zweites Model von Tesla) und bedaure bereits seit mehreren Jahren, dass unbescholtene Bürger und Kinder das Gift der Diesel-Stinker einatmen müssen. Besonders absurd wird es, wenn mit dem Diesel die Kinder in die Schule oder in den Kindergarten gebracht werden. Wer ein Diesel fährt darf bald nicht mehr in die Städte fahren - gut so! Man sollte das Fahrverbot erweitern: KEINE DIESEL VOR SCHULEN, KINDERGÄRTEN, KRANKENHÄUSERN und anderen öffentlichen Gebäuden!

Elektra 31. Juli 2017, 11:58 Uhr
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