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Tesla Model Y (2019)

Rein elektrisches Crossover-Modell

Tesla Model Y Foto: Tesla 12 Bilder

Tesla baut seine Modellpalette kräftig aus. Auf einer Aktionärsversammlung zeigte Tesla-Boss Elon Musk ein erstes Bild vom neuen Tesla Model Y.

07.06.2017 Holger Wittich 1 Kommentar

Dass Tesla das Model Y, einen Crossover-SUV, als vierte Baureihe auf den Markt bringen wird, ist nicht neu. Bereits 2015 hatte Musk das Model Y per Twitter angekündigt. Und auch Teslas Technik-Vorstand JB Straubel schlug im Jahr 2016 in die gleiche Kerbe und kündigte ein entsprechendes E-Auto auf Basis des Model 3 an.

Tesla Model X, SUV, 10/2015Foto: Tesla
Das Model X mit Flügeltüren - das Model Y erhält diese ungewöhnliche Türkonfiguration nicht.

Tesla Model Y steht auf neuer Plattform

Allerdings wird, so die aktuelle Entwicklung, das Model Y nicht auf der Plattform des Model 3 stehen. Stattdessen baut Tesla eine eigene Plattform auf. Sie soll nicht mehr über eine 12-Volt-Batteriearchitektur verfügen und deutlich preiswerter zu produzieren sein. Das legt den Schluss nahe, dass der kalifornische E-Auto-Bauer eine Plattform mit 48 Volt Spannung kreiert. Auch wird das Model Y nicht im Tesla-Werk in Freemont vom Band rollen, dort so Musk, „platzen wir aus allen Nähten“. Mindestens drei neue Werke plant der Tesla-Boss und schließt auch in Zukunft wegen der hohen Nachfrage zehn bis 20 Werke nicht aus. Denn, die Nachfrage nach dem Model Y soll die Nachfrage nach dem Model 3 nochmals deutlich übertreffen. Dieser hat nach unbestätigten Informationen bereits 400.000 Bestellungen und offiziell eine Wartezeit von mindestens 12 Monaten.

Tesla Truck Teaser Neuer Tesla-Masterplan Laster und Fahrdienst geplant

Kein kostenloses Laden mehr

Das erste Bild des Model Y zeigt noch nicht viel von dem neuen Modell, immerhin scheint sich das Styling an der aktuellen Formensprache der Marke zu orientieren. Aber auch das ist kein Wunder. Die Motorhaube weist die typischen Sicken auf, die pfeilförmig zur Front mit schmalen Scheinwerfern auslaufen. Eine coupéhafte Dachlinie ist zu sehen. Außenspiegel fehlen, hier liebäugelt Musk immer mit Kameras, vielleicht haben sich die amerikanischen Behörden bis zum Launch durchgerungen, hier die gesetzlichen Vorgaben zu finalisieren. Gerüchten zu folge soll es auch wieder Flügeltüren geben, diese sind in der Produktion jedoch sehr teuer. Wir gehen von einem klassischen Konzept mit vier konventionellen Türen aus.

Technisch dürfte das neue Model Y sich am Model 3 orientieren – bis auf die Antriebseinheit der neuen Plattform. Dass heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar, wobei die Neukunden nicht mehr kostenlos an den Tesla-Chargern aufladen können.

Ford is killing S-E-X – jetzt folgt S-3-X-Y

Warum aber ausgerechnet Tesla Model Y? Dahinter steht ein Plan von Elon Musk, den leider Ford schon beim Model 3 durchkreuzt hat. Dieses Fahrzeug sollte ursprünglich Model E heißen. Doch Ford hat erfolgreich sein Markenrecht an dem Namen durchgesetzt. „Ford is killing sex“, erkläre Musk damals in Anlehnung an seine Baureihenbezeichnungen: Model S, Model E und Model X. Dann wurde alles anders. Nachdem aus S-E-X schon S-3-X wurde, wird nun aus S-3-X bald S-3-X-Y. Allerdings steht auch hier wieder ein Konflikt mit Ford ins Haus. Dann auch das Model Y wurde zwischen 1932 und 1937 von Ford produziert.

Tesla Model 3 (2018)E-Modell für den Massenmarkt
Neuester Kommentar

"Das legt den Schluss nahe, dass der kalifornische E-Auto-Bauer eine Plattform mit 48 Volt Spannung kreiert."

Wieder mal daneben! Es war eindeutig die Rede davon, dass die herkömmliche Blei-Batterie aus dem Fahrzeug fliegt. Ist ja auch sinnvoll, wenn man schon eine gigantische Li+-Batterie durch die Gegend fährt. Was liegt näher, als davon etwas für die Niederspannungs-Architektur abzuzwacken, anstatt noch ein paar Kilo Giftmüll ins Fahrzeug zu packen? Eine separate Batterie für die Elektronik ist in einem Elektroauto ohnehin ein Anachronismus.

Ich frage mich seit einiger Zeit, wie es sein kann, dass die AMS-Journalisten bei jedem Tesla-Artikel mehr oder weniger heftig daneben liegen. Zwar bin ich "nur" ein ganz gewöhnlicher Fanboy und verfolge das Geschehen über die üblichen Kanäle im Netz, aber wer von uns ist denn nun hier angeblich der Profi? Irgendwie schon bedauerlich, dass das Thema "E-Mobility" (oder ist es vielleicht gar nicht nur dieses?) bei Ihnen journalistisch so mickrig abgearbeitet wird …

xordinary 7. Juni 2017, 11:47 Uhr
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