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Tesla Neuheiten 2018, 2019, 2020

Alle Infos zu Model 3, Model Y, Model R & Co.

Tesla Model Y Foto: Tesla 18 Bilder

Der kalifornische Elektroautobauer Tesla geht bei seinen Modellneuheiten in die Offensive. Bis 2020 und darüber hinaus will das Unternehmen von Elon Musk noch 4 weitere Fahrzeuge auf den Markt bringen und zahlreiche andere Mobilitätsprojekte umsetzen. Eine Übersicht.

19.06.2017 Holger Wittich 2 Kommentare

Aktuell hat Tesla zwei Modelle am Start: Die Limousine Model S sowie den Flügeltüren-SUV Model X. Das Model S ist aktuell in vier verschiedenen Ausführungen als 75D, 90 D sowie 100 D und P100D mit Reichweiten zwischen 490 und 613 Kilometer zu haben. Die Preise beginnen bei 78.770 Euro und reichen bis zum Power-Modell P100D mit Ludicrous Geschwindigkeits-Update für 157.670 Euro.

Das SUV-Modell Model X startet ab 91.350 Euro in der 75D-Version mit 75 kWh-Batterie und reicht auch hier über zwei weitere Stufen bis zum P100D zu 160.650 Euro.

Tesla Model 3: Mit 350 Kilometer Reichweite

Tesla Model 3 Tesla Model 3 (2018) E-Modell für den Massenmarkt

35.000 US-Dollar soll der kleine Tesla kosten und fünf Erwachsenen Platz bieten. Als Top-Modell ist das Model 3 mit einem 75-kWh-Akku ausgerüstet und soll 350 Kilometer Reichweite bieten. Im Inneren soll das Tesla Model 3 ein spaciges Lenkrad haben, aber ohne Head-up-Display auskommen. Die Sitze sind voll umklappbar, auf der Rückbank können 2 bis 3 Kindersitze Platzfinden. Im Vergleich zum Model S wird es das Model 3 nur mit wenigen Konfigurationsmöglichkeiten geben.

Besonderheit: Aktuell sollen bereits 400.000 Bestellungen für das Tesla Model 3 vorliegen, die Wartezeit auf das E-Auto soll nach Angaben von Tesla bis zu einem Jahr betragen.

Tesla Model Y kommt 2019

2019 wird das Model Y auf den Markt kommen und die Crossover-Variante des Model 3 darstellen. Wenngleich das E-Auto nicht auf der Model 3-Plattform aufbauen wird. Hier plant Tesla eine Abkehr von der aktuellen 12-Voll-Architektur.

Tesla Model YFoto: Theophilus Chin
So wird das Tesla Model Y aussehen.

Ansonsten wird sich das Model Y bis auf die Antriebseinheit am Model 3 orientieren. Heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar. Gerüchten zufolge soll auch das Model Y wieder über hintere Flügeltüren verfügen. Wir gehen davon aus, dass der Crossover-SUV mit klassisch angeschlagenen Türen auf den Markt kommen wird.

Besonderheit: Neukunden werden wohl für das Nachladen an den Tesla Superchargern zahlen müssen.

Tesla Model R wird der stärkste Tesla

Tesla Roadster - Retusche - Zweisitzer - SportwagenFoto: Tobias Büttner
Das Tesla Model R: Zweisitzer, offen, elektrisch.

Tesla-Boss Elon Musk hat schon angekündigt, wieder einen offenen Sportwagen bauen zu wollen. Bereits 2006 gab es bis 2012 mit dem Tesla Roadster ein entsprechendes offenes Modell mit 53-kWh-Batterie und 215 kW Leistung. Ein Marktstart-Datum für das Model R steht noch nicht fest. 2020 könnte das Modell auf den Markt kommen, dann sicherlich auf einer neuen Plattform und einer aktuellen Antriebseinheit.

Besonderheit: Bis zur Markteinführung des Model R, dessen Modellname noch nicht feststeht, bleibt das Model S nach Angaben von Musk der schnellste Tesla im Programm.

Tesla Pickup soll Spaß machen

Tesla Pickup Sketch carwowFoto: Carwow
Tesla wird einen Pickup bauen.

Im Bereich der Nutzfahrzeuge sieht Elon Musk noch mehr Potenzial für seine Firma. Bei der Vorstellung seiner zweiten Langfristplanung wird es in den kommenden Jahren eine Pickup-Version geben, die nicht nur einen Nutzfahrzeugcharakter haben, sondern auch Fahrspaß bieten soll. Insbesondere für den amerikanischen Markt wäre so ein praktisches Fun-Mobil gedacht. Allerdings ist ein Export für die europäischen Märkte nicht ausgeschlossen.

Besonderheit: Kommt, keiner weiß wann.

Tesla will auch einen reinen E-Lkw

Auch bei den schweren Lkw sieht der Tesla-Boss eine große Marktlücke. Er präsentierte sogar schon ein erstes Teaser-Bild des kommenden Tesla Lkw, der natürlich rein elektrisch unterwegs sein wird. Auf dem Bild ist eine schmale hohe Front mit hochstehenden Scheinwerfern und ausgestellten Radhäusern zu sehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Tesla das Modell bringen wird.

Besonderheit: Ein funktionstüchtiger Prototyp soll bereits existieren.

Die weiteren Tesla-Projekte im Überblick

Tesla Gigafactory Tesla Gigafactory Batteriefabrik nimmt die Arbeit auf

Elon Musk baut Tesla nicht nur als E-Auto-Bauer aus, seine Vision sind ganzheitlicher, seine Projekte reichen von Erstaunen bis Kopfschütteln.

  • Tesla Fahrdienste:
    Eingebunden in ein Tesla-Netzwerk könnten die Fahrzeuge bei Nichtgebrauch durch den Besitzer Fahrdienstleistungen im Rahmen eines Carsharing für andere Kunden übernehmen. Gesteuert werden soll der Fahrdienst mit den autonom fahrenden Autos per App.
  • Tesla Solardächer:
    Für die bordeigenen Batterien aber auch für stationäre Anwendungen sollen alle Fahrzeuge mit Solardächern ausgerüstet werden.
  • Tesla Supercharger:
    Bis Ende 2017 will Tesla sein Netz von Superchargern von 10.000 Ladeplätzen sowie 15.000 Destination Charger verdoppeln.
  • Tesla Gigafactory und weitere Fabriken :
    Ab 2018 soll die volle Produktion der Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada laufen. Die Batteriefabrik ist dann das größte Fabrikgebäude der Welt. Neben Batterien für das Model 3 werden dort auch Heimspeicher produziert. Die Autoproduktion im kalifornischen Freemont ist unterdessen an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Elon Musk plant mindestens drei weitere Auto-Werke – es könnten aber auch zehn bis zwanzig werden.
  • Tesla Tunnel
    Mit der Boring Company will Tesla nicht langweilen, sondern ein unterirdisches Transportsystem aufbauen. Auf Schlitten sollen Autos dann in einem Tunnelsystem mit bis zu 200 km/h unter dem oberirdischen Stau bis zu Ziel gefahren werden. Angekommen, bringen Aufzüge das Auto wieder an die Oberfläche.
Neuester Kommentar

Was die Zukunft von Tesla in Deutschland bringt, auch an neuen Modellen, hängt auch ganz stark davon ab wie sich der Deutsche den Neuerungen gegenüber verhält. Hält er an den "großen" Automarken fest die nur Profit sehen und kein Visionäres Ziel für die Nachwelt haben. Und weiterhin Ihre Macht Mißbrauchen . Und unsere Medien sich denen wie immer unterordnen (der Schummeldiesel war ja in den Tests /Bewertungen der beste), werden wir den Tesla wohl überall fahren sehen nur nicht in Deutschland. Gibt es aber Menschen die sich nicht von dem gelaber und Schlechtmacherei beeinflussen lassen. Also Ihr eigenes Hinterfragen und Urteilsvermögen mal gebrauchen und auch mal einen Tesla Probefahren...dann wird der Visionär seine Erfolge feiern.
Denn das Charger-Netz ist schon fast ausreichend. Ein Wagen für 40000.-€ der unter 6 Sekunden beschleunigt. Technik an Bord hat die es erlaubt während der Gebrauchszeit das Auto noch zu verbessern. Batterien im Preissegment anzuordnen die laut Tesla (im Nachkauf) einem Motorschaden-Preis entsprechen.
Dann sollte jeder der ehrlich und vernünftigt denkt auch dort landen...bei Tesla !!
Und nicht den Medien glauben die mittlerweile häufig keine eigene Meinung mehr vertreten.
Fahrt einen Tesla probe...und ihr werdet das Fahrgefühl neu und viel entspannter erleben.
Wenn man sieht was man für 40000.-€ von den Deutschen Herstellern bekommt und der Deutsche endlich mal kapiert das er die viel günstigeren Preise im Ausland unserer Autohersteller bezahlt...dann ?
Hört auf immer diese Skepsis zu fördern, setzt Euch endlich mal für was gutes ein.
Elon Musk wird die Welt verbessern....Er setzt die Ziele um und zwar nicht auf kosten der Nachwelt....
So ...Amen

inzukunft 20. Juni 2017, 17:33 Uhr
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