Bei den betroffenen Fahrzeugen, die vor 22. April 2009 produziert wurden, könne sich eine Schraube an der Hinterachse lösen, die eventuell mit zu geringem Drehmoment angezogen wurde. Das teilte das US-Unternehmen am vergangenen Donnerstag (28.5.) in San Carlos, Kalifornien mit.
Die amerikanische Verkehrsbehörde NHTSA spricht in diesem Zusammenhang von einer erhöhten Unfallgefahr des Tesla Roadster, da sich der Sportwagen im Extremfall nicht mehr richtig steuern ließe.
Angaben des kalifornischen Unternehmens, wonach auch baugleiche Autos des britischen Sportwagenherstellers Lotus von dem Problem betroffen seien, wurden von einem Lotus-Sprecher in Europa aber relativiert. Es handele sich in diesem Fall lediglich um ein Tesla-spezifisches Problem. Bei weniger als 100 europäischen Lotus Elise und Exige-Modellen würden aber im Rahmen einer Serviceaktion während des nächsten routinemäßigen Werkstattaufenthalts ebenfalls die Verschraubungen an den Rädern überprüft. Fälle von zu lockeren Schrauben bei Lotus-Modellen seien jedoch bisher nicht bekannt.
Tesla will Elektro-Roadster auch in Europa etablieren
Erst vor zwei Wochen gaben Tesla und der deutsche Hersteller Daimler bekannt, künftig gemeinsam an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu arbeiten. Mit dem Sportwagen Tesla Roadster möchte der US-Hersteller auch in Europa ein speziell auf Langstrecken ausgelegtes Batteriefahrzeug anbieten. Da kommt ein Rückruf der ersten ausgelieferten Modell-Generation nicht gerade gelegen - zumal schon die Produktion des Roadsters in den USA früh von finanziellen Rückschlägen gebeutelt war.
Das in Kalifornien ansässige Unternehmen entwickelt seit 2004 Elektroautos. 2011 soll auch eine Limousine mit Batterieantrieb auf den Markt kommen.
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