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Tesla

Tesla will ab 2013 Gewinne einfahren

Tesla Model S Foto: Tesla 58 Bilder

Tesla-Chef Elon Musk hat große Pläne: Die Bilanz soll ab 2013 mit schwarzen Zahlen glänzen, die Belegschaft will er bis 2012 vervierfachen, den Absatz bis dahin mehr als verzwanzigfachen. Im Interview mit auto motor und sport beschreibt Musk, wie das ablaufen soll.

09.10.2009

"Seit Juli liefert das operative Geschäft von Tesla einen Profit. Und ab 2013 werden wir auch im Gesamtjahr profitabel sein", verspricht Tesla-Chef Elon Musk im Interview mit auto motor und sport. Bis dahin müsse Tesla die Investitionskosten für das neue Model S und den Ausbau der Belegschaft verkraften. Vom Model S - einer Limousine vom Format der Mercedes E-Klasse, die 2012 auf den Markt kommt - will Musk 20.000 Einheiten pro Jahr verkaufen. Preis: rund 50.000 Dollar.

Der Tesla Roadster erhält ein Facelift

In diesem Jahr wird der Absatz jedoch unter 1.000 Einheiten liegen, nachdem Tesla mit 109 Verkäufen im Juli seinen bislang besten Monatsabsatz erreicht hat. "Wir peilen dieses Jahr einen Absatz von 800 Roadstern an, 2010 sollten es etwas mehr werden", sagte Musk. Grund für die niedrigen Zahlen sei unter anderem das Facelift zum "Roadster 2", der dann gleichzeitig alle Anforderungen für den europäischen Markt erfüllen wird.  "Deswegen hatten wir im September das Werk geschlossen. Wir laufen inzwischen auf maximaler Kapazität - von etwa 40 Autos die Woche." Der Roadster auf Basis des Lotus Elise wird rein elektrisch angetrieben und beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 60 Miles per Hour.

Tesla: Elektroautos brauchen weniger Service

Die Belegschaft will Musk bis 2012 von derzeit 500 auf 2.000 Mitarbeiter ausbauen - allein in Entwicklung und Produktion. Auch das Vertriebsnetz soll wachsen: "Kommendes Jahr sollten wir bis zu zehn Händler in Europa und zehn weitere in Nordamerika haben." Den Hinweis, dass Hersteller wie Volkswagen allein in Deutschland mehr als 2.000 Händlerbetriebe haben, kommentiert Musk gelassen: "Elektroautos brauchen nicht so viel Service wie herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor; es gibt zum Beispiel keine Ölwechsel. Und Software-Updates funktionieren über Fernwartung."

Mitte des Jahres hatten sich Daimler und Großaktionär Abu Dhabi mit knapp zehn Prozent an Tesla beteiligt . "Die Zusammenarbeit mit Daimler läuft immer besser", so Musk. Tesla, der jüngste Autobauer der Welt, profitiere vor allem von der Einkaufsmacht des ältesten Branchenriesen, daneben auch von der Erfahrung in der Entwicklung und beim Produktionsanlauf.

Tesla braucht keine neuen Investoren

Neue Investoren suche Tesla nicht: "Nein, wir sind jetzt schon überkapitalisiert", sagt Musk. Kein Wunder. Im September hat sich der Finanzinvestor Fjord Capital Management mit 82,5 Millionen Dollar an dem Start-Up beteiligt. Und aus einem 25 Milliarden Dollar schweren Kreditprogramm des US-Energieministeriums, mit dem die Entwicklung umweltfreundlicher
Fahrzeuge vorangetrieben werden soll, bekam Tesla zuvor einen Kredit über 465 Millionen Dollar.

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