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Test widerlegt Vorurteile

Frauen als Autokäufer werden ernst genommen

SUV, Frau Foto: Gulliver Theis

Frauen werden als Autokäufer im Handel ernst genommen – egal, ob im eleganten Outfit oder im Freizeitlook. In Testkäufen von auto motor und sport in zwölf Autohäusern gab es kein Autohaus, in dem der Berater abfällig wurde oder auf technische Fragen nicht eingehen wollte.

07.03.2013

Alle Verkäufer nahmen sich Zeit, gingen auf die Bedürfnisse der Kundin ein und boten Testfahrten an.  Auch wenn es sich nur um eine Stichprobe handelte, kann Doris Kortus-Schultes, Leiterin des Kompetenzzentrums "Frau und Auto" in Mönchengladbach, die Erfahrungen von auto motor und sport nachvollziehen: "Immer mehr Frauen sind erwerbstätig. Sie verdienen mehr und müssen mobil sein. So entfielen 37 Prozent der Neuzulassungen 2012 auf weibliche Halter. Damit sind Frauen ein Wachstumspotenzial, und als das nimmt der Markt sie inzwischen auch wahr."

Frauen sind weniger vorbereitet

Verkäufer seien heute so gut geschult, dass sie sich gut auf die Wünsche von Frauen beim Autokauf einstellen würden. Frauen bevorzugten "Autos, mit denen der Alltag gut zu bewältigen ist. Sie sollen unkompliziert, komfortabel und schön sein, möglichst Internetverbindung haben. Und immer häufiger starke Motorisierungen." Im Vergleich zu Männern würden sich Frauen weniger auf den Autokauf vorbereiten. Deshalb sei es wichtig, dem Verkäufer "zu sagen, was sie wollen und brauchen."

Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes waren 2012 14,1 Millionen Fahrzeuge auf Frauen angemeldet. Das entspricht einem Anteil von 37 Prozent. 2008 lag der Anteil bei 32 Prozent, 2002 erst bei 28 Prozent. 1984 waren lediglich 16 Prozent der Fahrzeuge auf Frauen zugelassen.

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