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Testdrive Seat Leon Cupra

Leser fahren den neuen Kompaktsportler

Seat Leon Cupra, Testdrive in Barcelona, Enjoy2Drive Foto: Seat 23 Bilder

Beim Seat-Testdrive in Barcelona konnten die Teilnehmer den neuen Leon Cupra 280 fahren. Auch für zwei sport auto-Leser hieß es: einsteigen und Gas geben!

17.04.2014 Thomas Gerhardt Powered by

Mit 280 PS ist der neue Leon Cupra das leistungsstärkste Auto, das Seat in seiner Firmengeschichte auf die Räder gestellt hat. Zusammen mit dem verhältnismäßig niedrigen Gewicht von knapp 1,4 Tonnen und der serienmäßigen Vorderachs-Differenzialsperre verspricht der Fronttriebler vor allem eines: jede Menge Fahrspaß. Besonders viel Freude bereitete der Kompaktsportler den Teilnehmern des Seat-Testfahrt-Events - wen wundert’s - auf der Rennstrecke.

Seat Leon Cupra, Testdrive in Barcelona, Enjoy2Drive
Testdrive Seat Leon Cupra: Leser fahren den neuen Kompaktsportler 5:48 Min.

Beherzter Drift in die Parkbucht

Insgesamt sechs Bewerber konnten sich bei den Online-Gewinnspielen von Seat für ein Wochenende in Barcelona qualifizieren, um dort mit einer Begleitperson ihrer Wahl den neuen Leon Cupra 280 ausgiebig zu erproben. Ihren eigenen Testwagen bekamen die Paare bereits am Freitagnachmittag nach einer Führung durch das Seat-Werk in Martorell überreicht. Erste Fahreindrücke mit dem Spanier konnten im Anschluss auf der Fahrt zum Hotel "W" gesammelt werden, ehe es am Samstag schließlich ans Eingemachte ging.

Auf dem Racetrack Can Padró im bergigen Hinterland Barcelonas durften Mensch und Maschine zeigen, was in ihnen steckt. Zunächst standen ein paar Aufwärmübungen auf dem Programm, um sich an Motorpower und Fahrverhalten des Cupra zu gewöhnen. Und weil das in Form eines Wettbewerbs natürlich viel mehr Spaß macht, wurden zwei Teams um die anwesenden Seat-Markenbotschafter, Schauspielerin Janina Uhse und die Punkrockband DONOTS, gebildet.

Bei Slalomfahrten vorwärts und rückwärts entschied die Geschwindigkeit, beim Ausweichtest das Reaktionsvermögen. Die Bremsprüfung mit deaktiviertem ABS auf einer bewässerten und extrem rutschigen Fläche verlangte einen sensiblen Umgang mit Bremspedal und Lenkung. Eine gute Koordination war bei der Crazy-Wheels-Übung gefragt. Hier sollte der Cupra - dank Transportrollen unter den Hinterrädern mit frei beweglichem Heck - gefühlvoll durch einen Parcours geschlängelt werden. Nicht unbedingt die Lieblingsaufgabe von sport auto-Teilnehmer Matthias Jauerneck, der die "Physik dahinter" nicht richtig verstehen konnte. Seine Partnerin Sandra Seubert amüsierte sich dagegen prächtig bei der Einpark-Challenge.

Mit einem beherzten Griff an die Handbremse galt es, den Cupra mit einer 180-Grad-Drehung in eine Parkbucht aus Pylonen zu driften - für viele Teilnehmer das Highlight des Vormittags. Passend zur guten Stimmung hielt auch die spanische Sonne, was sie verspricht, und ließ - entgegen der Prognosen - Regenwolken keine Chance.

Seat Leon Cupra 280 beschleunigt in 5,8 Sekunden auf 100 km/h

Nach dem Kräftesammeln in der Mittagspause hieß es dann: Gas geben. Der Cupra-Modus des elektronischen Fahrdynamiksystems war gefragt. Das Gaspedal reagiert sensibler, die Lenkung direkter und der Motorsound ist hörbar kerniger. Als Kolonne ging es hinter Instruktoren in ein paar schnellen Runden über den 2,2 Kilometer langen Kurs. Hier konnte der Cupra sein ganzes Potenzial zeigen. Enge Kehren nimmt er dank des Sperrdifferenzials ohne spürbares Schieben über die Vorderachse. Und mit dem maximalen Drehmoment von 350 Nm zwischen 1.700 und 5.600 Touren beschleunigt der Kompaktsportler so vehement nach vorn (mit DSG-Getriebe laut Hersteller in 5,8 Sekunden von null auf 100 km/h), dass die Teilnehmer gar nicht anders konnten, als mit einem breiten Grinsen wieder auszusteigen.

Wer bis dahin noch nicht genug hatte, bekam bei der anschließenden "Taxifahrt" mit Instruktor Mia Bardolet eine Extraportion Adrenalin verpasst. Der ehemalige spanische Rallyemeister legte noch eine Schippe drauf und scheuchte den Cupra derart über die Strecke, dass die Passagiere hautnah erleben konnten, wie sich der Kompaktflitzer im absoluten Grenzbereich verhält.

Der Cupra verbindet

Kein Wunder also, dass Seats Top-Modell bei seinen Testern einen bleibenden Eindruck hinterließ und seine Vorzüge noch beim Abendessen eifrig diskutiert wurden. "Seat hat sich als Marke wirklich gemacht, und als Cupra macht der Leon richtig Spaß", urteilt Matthias Jauerneck. Ein anderer Teilnehmer nutzte den emotionsgeladenen Tag schließlich, um seiner mitgereisten Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Die Stimmung hätte besser nicht sein können. Viel Lob gab es von allen Beteiligten daher auch für die Organisation des Events, das am Sonntag mit einem Besuch des Weinguts Can Bonastre schließlich auch noch ein geschmackvolles Ende fand.

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