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Tiefensee

Fehmarnbelt-Kosten explodieren nicht

Foto: dpa

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat Befürchtungen des Bundesrechnungshofs (BRH) widersprochen, die Kosten für die feste Fehmarnbelt-Querung über die Ostsee könnten explodieren.

13.08.2009

Er glaube nicht daran, sagte der Minister am Mittwoch (13.8.) der Deutschen Presse-Agentur dpa am Rande eines Besuchs seines dänischen Kollegen Lars Barfoed in Berlin. "Das war eine falsche Einschätzung." Dänemark übernimmt nach bisherigen Informationen etwa 4,8 Milliarden Euro Baukosten. Deutschland ist nur für die Hinterlandanbindung zuständig und will rund 800 Millionen Euro aufbringen. 

Die Bonner Rechnungskontrolleure hatten kürzlich die Annahmen für die deutschen Baukosten bezweifelt und eine Verdoppelung auf 1,6 Milliarden Euro für möglich gehalten. Kopenhagen will die hohen Kosten in Dänemark durch Mautgebühren wieder hereinholen.    

Brücke soll bis 2018 fertig sein

Der Bundestag hatte am 19. Juni grünes Licht für die 19 Kilometer lange Querung (Brücke oder Tunnel) zwischen der deutschen Ostsee-Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland gegeben, die spätestens 2018 fertig sein soll. Jetzt geht es um die Umsetzung. Nach Aussage von Tiefensee ist er sich mit seinem dänischen Kollegen einig, der erst kurze Zeit im Amt ist. Das Gespräch "diente dem Kennenlernen". Weitere Themen waren internationale "Fragen des Verkehrs und der technologischen Entwicklung".

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