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Tipps für den Sporteinsatz

So gewinnen Sie Oldtimer-Rallyes!

Cockpit Foto: Hans-Dieter Seufert 10 Bilder

Eigentlich sollen Oldtimerrallyes mit historischen Autos ja vor allem Spaß machen. Spätestens aber mit der ersten Ergebnisliste beginnt der Ehrgeiz. Wir verraten Ihnen ein paar einfache Tricks, durch die Sie bei Rallyes mit Gleichmäßigkeitsprüfungen besser abschneiden.

02.09.2015 Dirk Johae Powered by

1. die richtige Ausrüstung für Oldtimerrallyes

Unabhängig vom entsprechenden Auto, das den Zulassungsbestimmungen des jeweiligen Veranstalters entsprechen muss, sind bei Oldtimerrallyes einige Hilfsmittel sinnvoll. Grundsätzlich gilt: Man muss sich vor dem Start genau informieren, was bei der jeweiligen Veranstaltung zugelassen ist. Neben zwei bis drei Stoppuhren (je nach Veranstaltung und Geschmack analog oder digital) ist eine Funkuhr empfehlenswert, die stets die genaue Zeit anzeigt.

Im Auto sollte ein Wegstreckenzähler eingebaut sein. Optimal ist bei Oldtimerrallyes ein Gerät mit zwei Kilometerzählern. Hier sind alle Möglichkeiten nach oben offen – bis hin zu vollelektronischen Tripmastern. Hilfreich sind Schnitt-Tabellen (meist genügen Tabellen bis zu einem Schnitt von 50 km/h). Daneben gehört eine Landkarte mit der Rallye-Umgebung zur Standardausrüstung, ebenso ein Taschenrechner, eine Unterlage für den Beifahrer aus weichem Material (z. B. Styropor), ausreichend Stifte, Textmarker, Klebebänder, Post-it-Blöcke und Schreibpapier. Eine Taschenlampe sowie eine Stirnlampe nebst Ersatzbatterien sollten sich in jeder gut gepackten Rallyetasche befinden.

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Tipps für den Sporteinsatz So gewinnen Sie Oldtimer-Rallyes!
Motor Klassik 06/2014
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2. Gewissenhafte Vorbereitung vor dem Start

Das genaue Lesen der Ausschreibung einer Oldtimerrallye ist das A und O für eine gute Vorbereitung, und zwar rechtzeitig vor der Veranstaltung. Nur dann lassen sich mögliche Lücken in der Ausrüstung noch schließen. Das ist ebenso Sache des Beifahrers wie die Versorgung mit (alkoholfreien!) Getränken, was häufig unterschätzt wird, sowie ein wenig Verpflegung.

3. Mit Training zur Routine

Nur wer gut und rechtzeitig auf die anstehende Oldtimerrallye vorbereitet ist, kann auch dafür trainieren. Eine Übung sollte der Beifahrer vor einer Rallye immer wieder versuchen: das taktgenaue Herunterzählen der Sekunden für Gleichmäßigkeitsprüfungen mit bekanntem Ziel. Das muss in Fleisch und Blut übergehen und lässt sich zu Hause trocken mit einer Stoppuhr üben. Und: Die Null beim Zählen nicht vergessen, denn dabei wird die Ziellinie überfahren. Baut ein Veranstalter vor der Rallye eine Testprüfung auf, sollte man diese Möglichkeit zum Üben auf jeden Fall nutzen, um Erfahrung zu sammeln.

4. Klare Aufgabenteilung während der Veranstaltung

Auch während der Oldtimerrallyes hilft eine gewissenhafte Vorbereitung. Während sich der Fahrer um das Auto kümmert, arbeitet der Beifahrer das Roadbook durch. Je besser die Vorbereitung (z. B. mit dem Berechnen der Schnitte), umso geringer der Stressfaktor.

5. Überblick über alle Dokumente

Oldtimerrallye-Neulinge scheitern nicht selten an Kleinigkeiten: Neben dem Roadbook mit der Strecke der Rallye sowie den Angaben zu den Zeiten für die Teilabschnitte und Gleichmäßigkeitsprüfungen werden bei der Abnahme weitere Dokumente wie etwa die Bordkarten ausgehändigt. Achten Sie immer darauf, dass Ihre Unterlagen vollzählig sind.

6. Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen

Aber egal wie viele theoretische Tipps Sie vor Ihrer ersten Oldtimerrallye bekommen: Die Erfahrung ist im Rallyesport der beste Lehrmeister.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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