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Tipps zum Spritsparen

Bis zu 30 % weniger Verbrauch

Beim Tanken kommt es raus: Der Normverbrauch hat mit der Realitär nichts zu tun. 8 Bilder

Nicht nur die Suche nach einer günstigen Tankstelle spart Geld. Wer einige Fahr-Tipps beherzigt,
kann den Spritkonsum um bis zu 30 Prozent senken und somit viel Bares einsparen.

14.06.2011 Henning Busse

Stromfresser ausschalten

Wer viele elektrische Verbraucher eingeschaltet hat, treibt den Spritverbrauch nach oben. Laut einer Faustformel erhöht sich der Verbrauch pro 100 Watt um 0,1 Liter auf 100 Kilometer. Die Lüftung zum Beispiel hat eine Leistung von zirka 170 Watt, ein HiFi-Verstärker sogar von bis zu 400 Watt. Die Klimaanlage benötigt ebenfalls viel Energie – je nach Fahrzeugmodell und Technik bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer. Deshalb ist darauf zu achten, dass sie nur dann läuft, wenn wirklich gekühlt werden muss.

Spritsparende Reifen

Diese Pneus haben einen geringeren Rollwiderstand und sollen den Spritverbrauch um bis zu zehn Prozent senken. Obwohl der verbesserte Rollwiderstand zu Lasten der Brems- und Nässeeigenschaften des Reifen geht, gibt es mittlerweile genügend Pneus, denen der Kompromiss
zwischen Ökologie und Sicherheit gelingt.

Reifendruck

Zu niedriger Luftdruck ist nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Die Reifen verschleißen schneller und haben einen höheren Rollwiderstand, was den Kraftstoffkonsum ansteigen lässt. Je höher der Reifendruck, desto leichter rollen sie. Ein guter Kompromiss zwischen Komfort, Sicherheit und Sparsamkeit ist die Erhöhung um 0,2 bis 0,3 bar über die Empfehlung des Herstellers.

Richtig Gas geben

Wer das Pedal fast vollständig durchtritt, spart Benzin. Die Drosselklappe ist weit geöffnet, der Motor kann freier ansaugen und arbeitet mit einem besseren Wirkungsgrad. Dabei die Gänge
nicht voll ausdrehen, sondern schon bei mittleren Drehzahlen schalten. So wird außerdem das Zieltempo früher erreicht, mit dem man im höchsten Gang weiterrollen kann.

Leichtlauf-Öle

Spezielle Motoröle sollen die Reibung im Motor reduzieren. Das Aggregat dreht leichter, was unterm Strich Energie einspart. Bis zu fünf Prozent weniger Sprit können drin sein.

Motor aus

Verfügt das Auto nicht über eine moderne Start-Stopp-Automatik, gilt folgende Regel: an jeder Ampel, an jedem Bahnübergang und im Stau den Motor abstellen. Das spart viel Kraftstoff, selbst wenn es nur für kurze Zeit ist. Dem Anlasser schadet das keineswegs. Aber nach dem Abstellen des Motors die Zündung wieder einschalten, damit zum Beispiel die Beleuchtungsanlage, die Scheibenwischer oder Blinker weiter arbeiten können.

Voraus schauen

Vor allem im Stadtverkehr sollten Autofahrer mit dem Gas- und Bremspedal behutsam umgehen. Denn wer ständig beschleunigt und wieder abbremst, vernichtet unnötig viel Energie. Besser ist es, im Verkehr ruhig mitzuschwimmen. Ähnliches gilt für Landstraßen und Autobahnen: Auch hier spart vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren mit wenig Bremsmanövern Kraftstoff.

Kurzstrecke vermeiden

Zwei Kilometer zum Brötchenholen zu fahren kostet viel Sprit, denn in der Warmlaufphase braucht der Motor eine Menge Benzin. Zudem kommt der Katalysator nicht richtig auf Betriebstemperatur, der Schadstoffausstoß steigt.

Auto entrümpeln

Ob Gepäckträger oder ein voller Kofferraum: Was unnötig Gewicht oder Luftwiderstand erhöht, steigert auch den Kraftstoffverbrauch. Überflüssiges sollte sobald wie möglich wieder in der Garage oder im Keller verschwinden.

Gute Planung

Wer nicht unbedingt zu einer bestimmten Zeit ankommen muss, sollte stauträchtige Tagesabschnitte meiden. Ist das nicht möglich, besser auf einem kleinen Umweg ruhig dahinrollen, als im Stau unnötig Benzin zu verbrennen.

Regelmäßig warten

Wer bei der Wartung des Fahrzeugs spart, der zahlt beim Sprit wieder drauf. Denn verrußte Zündkerzen und ein verstopfter Luftfilter treiben den Verbrauch in die Höhe. Auch eine richtig gewartete Bremsanlage und eine korrekte Fahrwerksgeometrie senken den Kraftstoffverbrauch.

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