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Tödliche Takata-Airbags

Autobauer sollen von Mängeln gewusst haben

Toyota Yaris, Airbags Foto: Toyota

Im Rechtsstreit um defekte Takata-Airbags nehmen Sammelkläger jetzt auch mehrere Autokonzerne unter Beschuss. Sie sollen von den Problemen gewusst haben.

28.02.2017 Uli Baumann

Wie der Spiegel berichtet, sollen interne Dokumente von Toyota, Ford, Honda und Nissan belegen, dass die Konzerne bewusst Sicherheitsrisiken in Kauf nahmen, um Kosten zu sparen. Die Klägeranwälte hätten am Montag (27.2.2017) neue Unterlagen beim zuständigen Gericht in Miami eingereicht, um die Anschuldigungen gegen die Hersteller zu erhärten. Auch BMW hätten die Anwälte in Verdacht, das der bayerische Autobauer bislang die Kooperation bei den Ermittlungen verweigere.

Hersteller verweisen auf Takata-Schuldeingeständnis

Die Autobauer sehen sich vielmehr selbst als Geschädigte von Takata an. Der Zulieferer hatte im Rahmen eines Milliardenvergleichs mit dem US-Justizministerium ein Schuldeingeständnis abgegeben hat. Darin räumte Takata ein, die Hersteller mit gefälschten Testberichten über Risiken hinweggetäuscht zu haben.

Insgesamt werden 16 Todesfälle mit den defekten Takata-Airbags in Verbindung gebracht. Weltweit müssen an über 31 Millionen Fahrzeugen deshalb die Airbags getauscht werden.

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