Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

"Together - Strategie 2025"

So soll VW fit für die Zukunft werden

Porsche Panamera 4 E-Hybrid Foto: Porsche 36 Bilder

Wie geht es nach dem Dieselskandal weiter mit Volkswagen? VW-Boss Matthias Müller hatte bereits Mitte Juni 2016 die „Strategie 2025“ vorgestellt. Nun konkretisiert der Hersteller seine Zukunftsvision auf dem Pariser Autosalon.

28.09.2016 Holger Wittich 1 Kommentar

VW plant 30 neue Elektro-Modelle

„Together – Strategie 2025“ nennt Volkswagen das Update seines Zukunftsplans und will sich in den nächsten Jahren breiter aufstellen. Elektromobilität, Digitalisierung und Mobilitätsdienste sind die drei Eckpfeiler des Konzepts. Bis 2025 will VW mehr als 30 neue, zusätzliche Elektro-Modelle entwickeln und auf den Markt bringen. Einen ersten Ausblick geben die Wolfsburger in Paris mit der Studie I.D., die eine Reichweite von 600 Kilometer haben soll. Des Weiteren präsentiert Volkswagen mit dem Porsche 4 E-Hybrid das erste von 17 neuen Plug-in-Hybrid-Modellen, die in den nächsten zwei Jahren an den Start gehen. Dazu will VW auch federführend bei Schnellladeprojekten werden.

Benziner und Diesel werden noch 20 Jahre eine Rolle spielen

Trotzdem vernachlässigt der Autobauer bestehende Technologien und Kernkompetenzen nicht. Auch wenn wir in Zukunft elektrisch fahren, so werden nach Meinung von VW die konventionellen Antriebe noch 20 Jahre lang eine große Rolle spielen. „Wir müssen und wir werden die Weiterentwicklung von Diesel und Benzinern forcieren, und parallel die alternativen Technologien voranbringen“, so Müller. Das hört sich nicht nach einer totalen Abkehr vom Diesel an.

Im Zuge des Nachhaltigkeitsmanagements und auch als Folge der Diesel-Affäre besetzt der Wolfsburger Konzern einen Nachhaltigkeitsbeirat mit neun internationalen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Sie sollen den Konzernvorstand ab Ende Oktober beraten.

13. Marke von VW: Mobilitätsdienstleistungen

In Sachen Mobilitätsdienste wird VW ein neues Geschäftsfeld aufmachen und es als 13. Marke mit einer eigenständigen Business Unit etablieren. So will man mit Partner Gett Shuttle- und Sharing-Angebote für „die urbane Mobilität“ erarbeiten. „Perspektivisch gesehen könnten wir auch eigene, selbstfahrende Shuttleflotten betreiben, wenn das autonome Fahren in der Stadt in Serie geht“, sagt Matthias Müller. Die offizielle Vorstellung wird bereits im November 2016 erfolgen – bis 2025 strebt der Konzern bei den Mobilitätsdienstleistungen die Marktführerschaft in Europa an.

Neuester Kommentar

VW ist Ankündigungsweltmeister. Alles was bisher an Elektromobilität angekündigt wurde ist nur auf dem Papier zu lesen. Okay, es gibt einen Golf E, haha, bei Audi das Pendant und einen VW up, gähn.
Renault liefert verschiedene Modelle, Tesla ist sehr erfolgreich. KIA und Hyundai liefern alltagstaugliche Autos. Ebenso Toyota. Und was wird alles im Reich der Mitte verkauft. Aus dem Volkswagen Konzern praktisch nichts. Sich auf die Fahnen zu schreiben, der größte Automobilbauer der Welt zu werden hilft nicht. Und ich glaube, der Zug ist für VW abgefahren. VW muss liefern und sich nicht um die eine abgedeckte Schraube im Innenraum kümmern. Oder immer nur noch mehr Bling, bling einbauen. Das sind vergeudete Recourcen und interressiert im Ausland die allerwenigsten Kunden. Für diese Klientel muss ein Auto funktionieren. Und darin sind viele andere Automarken besser. Hängt die Marketingabteilung aus dem Fenster und hört euch beim Kunden um. Vielleicht klappt es dann auch mit bezahlbaren und immer noch mit selbstlenkenden Fahren und einfach nur ein Tacho und Drehzahlmesser, der einfach abzulesen und dssen Cockpit einfach zu bedienen ist.
Was sollen selbstfahrende Autos, wenn sich der gesamte Rest der Auto immer noch manuell gelenkt vorwärts bewegen? Oder sollen damit des Fahrens nicht mächtige Autolenker gelockt werden.

zwieback 29. September 2016, 17:16 Uhr
Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden