Wie der japanische Verband der Autobauer JAMA am Dienstag (24.3.) bekanntgab, haben sich lediglich 122 Unternehmen angemeldet, nachdem es vor zwei Jahren noch 241 waren.
Auch VW, BMW und Mercedes fehlen
Fehlen werden unter anderem die deutschen Autobauer Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz. Auch ihre ums Überleben kämpfenden US-Rivalen General Motors und Chrysler sowie Ford Motor kommen in diesem Jahr nicht nach Tokio. Die Tokyo Motor Show läuft vom 23. Oktober bis 4. November und ist damit vier Tage kürzer als 2007. Im Januar war noch spekuliert worden, die traditionelle Automesse in Tokio könnte wegen der Branchenkrise ausfallen.
Japaner halten die Treue
"Es ist extrem bedauerlich, dass die Zahl der Aussteller sinkt", sagte JAMA-Präsident Satoshi Aoki. Die Autobranche befindet sich in einer schweren Krise und die Unternehmen sparen Geld, unter anderem an Messeauftritten. Zwar werden Japans acht große Autobauer, darunter Toyota und Nissan, an der Messe teilnehmen. Japans vier großen Lastwagenbauer haben jedoch abgesagt. Unter den ausländischen Anbietern, die bei der Messe dabei sein werden, sind Porsche, Ferrari und der koreanische Hyundai-Konzern. Die Tokyo Motor Show findet alle zwei Jahre statt.






