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Top-40-Qualifying 24h-Rennen Nürburgring 2012

BMW Z4 vor Audi R8 und Mercedes SLS

Alzen BMW Z4 24h Nürburgring 2012 Foto: xpb 42 Bilder

Im Top 40-Quali-Krimi am Nürburgring hat sich Uwe Alzen im BMW Z4 von Schubert die Pole Position gesichert. Der Nordschleifen-Routinier setzte sich knapp vor dem Audi R8 von Chris Mamerow und dem Mercedes SLS von Sean Edwards. Neben den engen Abständen an der Spitze dürfte auch das Eifel-Wetter für viel Spektakel im Rennen sorgen.

18.05.2012 Bianca Leppert Powered by

Bei der 40. Jubiläums-Ausgabe des 24h-Rennens am Nürburgring haben sich die Veranstalter am Nürburgring etwas Neues ausgedacht, um die Startreihenfolge für den Samstag etwas spannender auszuknobeln. Unter dem Titel „Top 40-Qualifying“ gingen am Freitagabend 40 Autos im knappen zehn Sekundenabstand auf die Bahn und drehten jeweils zwei schnelle Runden auf dem 25 Kilometer-Kurs. 23 Autos hatten sich durch gute Leistungen bei der VLN schon vorher für das Spektakel qualifiziert, 17 weitere Teilnehmer kamen durch gute Trainingsleistungen ins Feld.

Uwe Alzen im Schubert BMW Z4 auf Pole

Am Ende konnte sich einer der Favoriten die Pole Position sichern. Uwe Alzen stellte den BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19 vom Team Schuberth Motorsport ganz nach vorne. In seinem zweiten Umlauf kam der Nordschleifen-Routinier auf eine Zeit von 8:18.382 Minuten, die von keinem der Konkurrenten unterboten werden konnte. „Das hat richtig Laune gemacht heute“, freute sich der Werkspilot. „Auch den Fans wurde einiges geboten. Am Pflanzgarten waren wir einen halben Meter in der Luft. Ich habe auch 100 Prozent gegeben. Mehr ging wirklich nicht.“

Nach der ersten fliegenden Runde hatte noch der Audi R8 LMS Ultra von Chris Mamerow die besten Aussichten auf den Pole-Platz. Mit 1,318 Sekunden Rückstand reichte es am Ende nur für Platz zwei. „Wir haben uns vorher genau angeschaut, wer um uns herum gestartet ist und haben uns dann für die Strategie entschieden, alles auf die erste Runde zu setzen. Die Taktik ist auch aufgegangen. Dass es am Ende nicht ganz für die Eins gereicht hat, damit kann ich leben.“

Die Reihenfolge der 40 Fahrzeuge wurde vorher ausgelost. Der Audi von Mamerow Racing war eines der 17 Teilnehmer, der erst durch die Leistungen im Freien Training am Top 40 Qualifying teilnehmen durfte. Das Konzept scheint sich schon im ersten Versuch bewährt zu haben. Die Piloten waren anschließend voll des Lobes.

Reine Mercedes-Startreihe zwei

„Ich war das erste Mal auf der Nordschleife ohne Verkehr unterwegs“, strahlte Sean Edwards. Der Wahlmonegasse stellte den Mercedes SLS GT3 des Black Falcon Team auf Rang drei – nur 1,6 Sekunden hinter der Pole Zeit. Für den Sonntag erwartet der Mercedes-Pilot aber ein komplett anderes Bild. „Ich habe gehört, dass es regnen soll. Da geht es vor allem darum, auf der Strecke zu bleiben. Ich hoffe, dass wir uns aus allem raushalten und am Ende um die vorderen Plätze kämpfen können.“

Neben dem Black Falcon steht am Sonntag noch ein zweiter Mercedes SLS GT3 in der zweiten Reihe. Lance David Arnold vom Team Heico Motorsport sorgte für gute Stimmung im Silberpfeil-Lager. Nur 2,3 Sekunden Abstand trennen die ersten vier Autos. Zusammen mit der wechselhaften Wetterprognose verspricht das viel Action und Spannung für das Rennen.

Top Ten innerhalb von vier Sekunden

Dazu beigetragen hat auch die gelungene Einstufung der Autos nach dem Balance of Performance-System. Theoretisch hätten die technischen Kommissare ein Auto sogar noch nach dem Top 40-Qualifying künstlich einbremsen können, wenn ein Teilnehmer zu schnell gewesen wäre. Geht es nach den Zeiten, müssen die Stewards nicht mehr eingreifen.

Für die erfolgsverwöhnte Manthey-Truppe blieb am Freitag im Qualifying übrigens nur ein Platz in der dritten Startreihe. Marc Lieb fuhr mit seinem Wochenspiegel Porsche 911 GT3 hinter dem zweiten Schubert BMW Z4 von Dirk Adorf auf Rang sechs. Drei Sekunden fehlten dem Vorjahressieger auf die Spitze.

In Reihe vier starten der zweite Heico-Mercedes von Pierre Kaffer und der Phoenix Audi R8 von Frank Stippler nebeneinander. Die letzten beiden Top-Ten Plätze gingen an den Vita4one BMW Z4 von Pedro Lamy und den Rowe Mercedes SLS GT3 von Thomas Jäger. Weniger als vier Sekunden trennten die Fahrer in den ersten Zehn.

Eine Enttäuschung gab es für den Gemballa McLaren GT3 von Ex-Formel 1-Pilot Nick Heidfeld. Das Auto konnte wegen eines Motorwechsels nicht am Top 40 Qualifying teilnehmen und startet an Samstag von Rang 39. In unserer Galerie haben wir noch einmal die ersten 40 Autos in der Übersicht.

Weitere Informationen ges auf der Themenseite zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring und das Rennen übertragen wir Live-Stream.

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