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Top 50 im Test 0-200-0 km/h: Die Sprint-Brems-Könige im Supertest

Sportwagen faszinieren vor allem durch ihr Beschleunigungs- und Bremspotenzial. Das sind die 50 Schnellsten bei den 0-200-0 km/h-Messungen in der Geschichte des sport auto-Supertests.

Im März 1997 war der BMW M3, Typ E36, der erste Sportwagen, der im sport auto-Supertest auf Herz und Nieren geprüft wurde. Seitdem wurde fast in jeder Ausgabe von sport auto ein Supersportler - oder einer, der es sein wollte - auf den Hockenheimring und die Nordschleife geschickt. Mittlerweile hat sich der Supertest mit seinen aufwendigen Messungen als feste Bewertungsgröße in der Sportwagenwelt etabliert.

Positive und negative Beschleunigung

Eine Disziplin im Supertest ist die Beschleunigungs- und Bremsprüfung 0-200-0 km/h. Zuerst wird gemessen wie schnell der Sportwagen aus dem Stand auf 200 km/h beschleunigt. Anschließend folgt eine Vollbremsung aus 200 km/h bis zum Stillstand. Beide Messwerte werden zu einer Gesamtzeit addiert.

Um hier Bestwerte zu erzielen, muss ein Sportwagen nicht nur reichlich Motorleistung und Traktion mitbringen, sondern auch mit viel Bremspower aufwarten. Das Ergebnis sagt deutlich mehr über das Temperament eines Sportwagens aus als der Beschleunigungswert 0-100 km/h. Ohne perfekte und dauerhafte Bremsleisutng ist auch das Sprintvermögen nichts wert. Positive und negative Beschleunigung sind in ihrer Wertigkeit mindestens gleichzusetzen.

In unsere Top 50 der Supertest-Kandidaten schaffen es dabei nur Modelle, die klar unter 20 Sekunden bleiben, wobei in der Regel etwas mehr als zwei Drittel der Zeit auf den Sprint auf 200 km/h und nur knapp ein Drittel auf das anschließende Bremsmanöver entfallen.

Großserienmodell und Exoten in der Bestenliste

Die Liste der 50 Besten reicht vom allradgetriebenen V6-Bi-Turbo-Sportler Nissan GT-R, über Modelle wie den hinterradgetriebenen V12-Sportler Mercedes SL65 AMG Black Series und den V10-Mittelmotor-Audi R8 GT, bis hin zum Koenigsegg CCR mit Kompressor-V8 sowie diversen Tuning-Modellen.

Als Längsdynamiker schlechthin schnappte sich der Porsche 918 Spyder mit einer Zeit von 11,8 Sekunden die Spitzenposition. Ohnehin wird das Gros der Brems-Sprint-Könige von Fahrzeugen aus dem Porsche-Stall dominiert. Ferrari kann sich mit fünf Modellen in den Top 50 platzieren. Darunter mit dem 741 PS starken F12 auf Platz zwei. Auch ein paar Exoten, wie zum Beispiel der 555 PS starke Sportler Wiesmann GT MF5 aus Dülmen, sind mit von der Partie.

Der dritte Rang gehört dem McLaren 650S Spider. Der Sportwagen ballerte in 9,0 Sekunden auf 200 km/h und kam in 4,6 Sekunden zum Stilstand. Macht in Summe 13,6 Sekunden. Der Bremsweg betrug aus 200 km/h übrigens knapp 129 Meter. Nicht unter die Top  50 geschafft hat es der neue Porsche Cayman GT4. Der Mittelmotorsportler rasselte mit 19,2 Sekunden durch das Raster.

Neugierig geworden? Dann klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie mit den Top 50 unserer Supertestkandidaten beim Beschleunigungs-/Bremstest 0-200-0 km/h. Darunter sind alle Supertest-Kandidaten aus der Zeitspanne ab Juni 1997.

Stand: sport auto, Heft 05/2015.

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Lamborghini

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2. November 2014
5 4 3 2 1 3,75 5 4
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