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Top-Leserauto Jeep Cherokee XJ Pick-up

Das Einzelstück

Jeep Cherokee XJ Pick-up 13 Bilder

Klaus Städtlers Jeep Cherokee XJ Pick-up der besonderen Art

26.03.2009 Powered by

Alles begann mit einer einfachen Idee: Es sollte ein ganz besonderer Jeep sein. Auf jeden Fall einer der Baureihe XJ. Das meinten auch die befreundeten Kollegen aus den USA. Ende 2004 kaufte sich Klaus endlich seinen eigenen Cherokee – und machte sich gleich an den Umbau.

Zusammen mit zwei Freunden schlachtete er die Innenausstattung aus, entfernte die Heckklappe sowie die hinteren Seitenscheiben und trennte das Dach hinter den Türen bis zur Karosserieseite ab. Die Heckklappe wurde in zwei Hälften zerlegt, das obere Teil mit den Originalscharnieren am Dach des XJ verschraubt. Aus den Blechresten fertigten die drei das Heck inklusive Ladefläche, die Edelholzleisten bekam. Dann ging es mit dem Fahrwerk weiter. Ein 4,5-Zoll-Rubicon Express mit Zwei-Zoll-Distanzstücken kam unters Auto. Es folgten Edelstahlbremsleitungen, angepasste Kotflügelverbreiterungen vom Jeep TJ und ordentliche Räder – zunächst 8,5-Zoll-Excentric mit 33 x 12,5-Cooper-M/T-Reifen. Als Seilwinde gönnte sich Klaus eine Ramsey Rep 6000, die er in die Originalstoßstange integrierte. Ans Heck montierte er eine maßgeschneiderte Stoßstange mit Natokupplung.

In den Motorraum zogen ein offener Luftfilter und ein Tuningchip ein. Aus thermischen Gründen bekam die Motorhaube kleine Edelstahl-Luftauslässe aus dem Bootsbau eingesetzt. Schon im April 2005, nach der Teillackierung, konnte der exotische Jeep zu Abnahme und Hauptuntersuchung rollen. Etwas verdutzt, aber letztlich zufrieden trug der Sachverständige die vielen Änderungen in die Zulassung ein. Auch spätere Fahrwerkeingriffe (plus zwei Zoll) und Radvergrößerungen (35 x 12,5-General M/T) wurden genehmigt. Bis heute ist Klaus täglich mit dem XJ Pick-up unterwegs, hat viel Spaß dabei und wurde noch nie von seinem kantigen Schmuckstück enttäuscht. Mittlerweile fährt er mit Autogas zum halben Preis.

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