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Topliste 0-100 km/h

55 Autos unter vier Sekunden

Lamborghini Aventador LP 700-4, Heckansicht Foto: Rossen Gargolov 55 Bilder

Leistungs- und Beschleunigungswerte sind für Sportwagen eine harte Währung. Wer sind die besten Sprinter auf 100 km/h? Wir haben die sport auto-Testdaten analysiert und die schnellsten je gemessenen Sportwagen herausgefiltert. Sie alle durchbrechen die 100-km/h-Mauer unter vier Sekunden.

11.01.2016 Andreas Haupt Powered by

Porsche, Ferrari, Lamborghini, McLaren, Mercedes, Audi: In unserer Topliste, die wir auf Basis der sport auto-Testdatenbank erstellt haben, tummelt sich das Who’s Who der Automobilbranche. Nur BMW fehlt. Der Premiumhersteller hat auch nur einen echten Straßensportwagen im Angebot. Den BMW i8. Kritiker werden sagen, der Hybridwagen sei nicht mal ein reinrassiger Sportler. Sei’s drum. Mit einem Beschleunigungswert von klar über vier Sekunden segelt er sowieso weit an unserer 0-100-km/h-Zeitgrenze vorbei.

Allradantrieb als Faustpfand

Diese steht bei unter vier Sekunden. Alles was darunter liegt, gehört zur Creme de la Creme. Rein auf die Beschleunigungswerte bezogen. Alles was darüber liegt, schafft es nicht unter die besten je gemessenen Sportwagen, die bei sport auto vorstellig wurden.

Was beim Beschleunigungswahnsinn von entscheidender Bedeutung ist: Allradantrieb. Zwei angetriebene Achsen bringen die Leistung einfach besser auf den Asphalt als nur eine. Einzig der McLaren 675LT mischt mit Hinterradantrieb und Platz drei ganz vorne mit unter den schnellsten 0-100-km/h-Jägern. Erst auf dem zehnten Rang folgt mit dem 741 PS starken Ferrari F12 das nächstbeste Modell ohne Allradpower.

Eine entscheidende Rolle nimmt aber auch die Launch Control ein. Die Topautos setzen auf die Traktionshilfe. Eine Launch Control an Bord zu haben, reicht aber nicht. Springender Punkt: die Abstimmung. Sprich: Wie sensibel kann sich das System auf die Reibwerte zwischen Straße und Reifen einstellen, um das Drehmoment und die Drehzahl optimal aufs Asphaltband zu bringen?

Launch-Control-Versuche malträtieren Antriebsstrang

Wenn die Einstellung passt, erledigt die Launch Control den Powerstart praktisch von allein. Bremse durchtreten und den Gasfuß voll auf das Pedal, Drehzahl einpendeln lassen, Bremse lösen. Den Rest mixt die Elektronik aus Kennlinien, Sensordaten und Schalt-Automatisierung zusammen. Die Spreu vom Weizen trennt sich bei manuellen Getrieben. Aus Fahrersicht. Hier heißt es unter anderem den richtigen Druckpunkt der Kupplung zu finden und fix mit der rechten Hand zu sein.

Aufgepasst: Ständige Launch-Control-Versuche malträtieren den Antriebsstrang. Deshalb verschreiben fast alle Hersteller bereits nach dem ersten Katapultstart eine Zwangspause, um die Systeme aufatmen zu lassen und die Temperaturen runterzufahren. Eine der wenigen Ausnahmen ist Porsche.

Die Zuffenhausener stellen den schnellsten je von sport auto gemessenen Supersportler. Der Porsche 918 Spyder katapultierte sich im Supertest 06/14 in 2,6 Sekunden aus den Blöcken. In den Sitz gepresst wird auch der Fahrer des Lamborghini Aventador 700-4. Der 700-PS-Stier klebt dem 918 an den 325/30 R 20-Sohlen (2,9 Sekunden). Dahinter reihen sich Porsche 911 Turbo S (991), Lamborghini Aventador LP 750-4 Superveloce und McLaren 675LT mit je 3,0 Sekunden auf 100 km/h ein.

Wo ist der Bugatti Veyron werden Sie sich vielleicht fragen? Den Supersportwagen haben bislang nur unsere Kollegen von auto motor und sport gemessen. In 2,7 Sekunden ließ der PS-Riese die 100er Marke hinter sich.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die schnellsten Sportwagen der sport auto-Testgeschichte von null auf 100 km/h. Nochmals wollen wir an dieser Stelle betonen, dass es sich nur um Messdaten von sport auto handelt.

(Stand: 7. Januar 2016)

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