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Tops & Flops Autosalon Genf

Abschließen und im Meer versenken

Autosalon Genf 2011 Rundgang Koenigsegg Foto: Wolfgang Groeger-Meier 71 Bilder

Der Autosalon in Genf lieferte der Redaktion wieder diverse Steilvorlagen. Autos, die gefielen und Autos, die auf Ablehnung stießen. Hier die Highlights und die Flops der Redakteure auf dem Genfer Autosalon 2011.

04.03.2011 Uli Baumann

Genf ist immer eine Reise wert. Mit der Automesse am LacLeman beginnt traditionell das europäische Autojahr. Geboten wurden zahlreiche Welt- und Europapremieren. Aber so vielfältig wie das Abgebot vielen auch die Reaktionen der Redakteure aus. Hier die Tops & Flops der Redaktion.

Bertone hat einen Jaguar gezeichnet - mit vielen traditionellen Zitaten neu interpretiert. Dennoch kann der B99 nicht nur Begeisterte hinter sich scharen. Dem Ruf nach "sofort bauen" steht "hat mit dem Zeitgeist der Marke nichts mehr zu tun" gegenüber.

Polarisiert hat auch der VW Bulli-Überraschungscoup. "Ein Auto bei dem einem das Herz aufgeht", "plumpe Neuauflage ohne Kultcharakter", "lieber den Microbus bauen" - wir werden sehen, was Up-geht!

Highlights von Alfa, Lambo und Morgan

Ab geht es dagegen bei den Italienern - zumindest ab 2012 und zumindest bei Alfa. Der 4C ist der Hammer, ein 8C für beinahe jedermann. Und zu einem Preis, der den Sportler sogar zu einem Verkaufserfolg werden lassen könnte. Alfa Romeo - du hast deine Richtung wieder gefunden. Völlig die Orientierung verloren zu haben scheinen die Strategen bei Lancia. Die Chrysler- ähh - Lancia-Neuheiten in Genf ernteten eigentlich nur Kopfschütteln. Der Rat aus der Redaktion: Am besten die Marke in den Fernen Osten verkaufen.

Einfach nur geil, geil, geil kommt der neue Lamborghini Aventador rüber. Das wollen wir einfach mal so umkommentiert stehen lassen. Stehen bleiben dürfte dagegen der neue De Tomaso. Kollegen, die von der Historie auf die Gegenwart geschlossen hatten, von einem neuen Pantera geträumt hatten, wurden von einem langweiligen Deauville geweckt. Da bleibt nur Geh Tomaso, geh! Noch härter fiel das Urteil eines Kollegen für den Wiesmann Spyder aus: " In einem Tresor verschließen und im Meer versenken".

Wie man an die eigene Historie anknüpft, zeigt hingegen Morgan mit dem skurrilen Threewheeler. Da wird nix neu interpretiert, da wird direkt im Jahr 1930 angesetzt. Die Begeisterung für den Oldie wird nur durch den Preis von rund 35.000 Euro für so ein bisschen Auto gedämpft. Die Tops & Flops der Redaktion vom Genfer Autosalon präsentieren wir in unserer Fotoshow.

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