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Tops & Flops der Redaktion

Asphalt-Spitzen und schnelle Nummern

Circuit of the Americas Baustelle Austin Texas GP USA 2012 Foto: Circuit of the Americas 59 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um das Schwarze unter den Reifen, höchsteilige Gipfelstürmer und die leidige Frage nach dem Geld.

10.08.2012 Uli Baumann

In Texas wurde früher geteert und gefedert. Heute wird nur noch asphaltiert, aber dafür gleich in mehreren Schichten. In Austin hat Star-F1-Architekt Tilke das platte Land zu einer hügeligen Rennstrecke modelliert. Bis zum ersten Formel 1-Rennen sind es nur noch wenige Wochen und die Amerikaner sehen nur noch schwarz, tragen Bahn für Bahn, Schicht für Schicht den Spezialbelag auf den neuen Rundkurs auf. Der erfolgreichen Premiere scheint nichts mehr im Wege zu stehen.

Einige hundert Meilen nördlich und etliche Meter höher sorgt frischer Asphalt allerdings eher für lange Gesichter. Seit 90 Jahren prügelt man in Colorado alles was Räder hat hinauf auf den Rocky Mountain-Gipfel Pikes Peak. Jahrelang pflügte man über Schotterpiste. Spektakuläre Drifts entlang des todbringenden Abhangs. Action total, was für’s Auge, was für’s Herz. 2012 ist der Weg zum Gipfel komplett asphaltiert, zur Enttäuschung vieler Fans. Pikes Peak wurde beliebig. Begraben unter einer Teerschicht, fehlen nur noch die Federn.

Vom Reise- zum Rasemobil

Ein anderes legendäres Asphaltband drücken ganz andere Probleme. Man könnte den F1-Lauf am Nürburgring schon durchziehen, wenn Bernie auf das Antrittsgeld verzichtet, heißt es von den potentiellen Veranstaltern.  Ecclestone, Verzicht - zwei Dinge die nicht zusammengehen. Damit dürfte wohl auch das F1-Ding am Ring begraben sein.

Auf eine große Vergangenheit und eine aussichtreiche Zukunft blickt hingegen die Autobahn. Schon seit 80 Jahren erträgt sie jeden Urlaubsstau, Berufsverkehr, Schwerlast-Lkw und Speed-Freaks. Allerdings wird es in diesem hohen Alter Zeit für ein umfassendes Facelift. Mal ein paar Falten ausbügeln und neues "Noir" auftragen. Dann könnten sie auch kommen, die ultraschnellen Reisemobile. 222 km/h hat Westfalia jüngst vorgelegt und dabei das Doppelbett im Heck zur schnellsten Nummer auf Erden gemacht. Oder auch Einbauküche auf Speed. Egal, jedenfalls Weltrekord! Sie sehen, Asphalt hat Zukunft - es kommt eben darauf an, was man daraus und darauf macht.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat lesen Sie in der großen Fotoshow.

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