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Tops & Flops der Redaktion

Bling-Bling-Orgie und nackte Tatsachen

Mansory Porsche Panamera Turbo Innenraum Foto: Mansory 58 Bilder

Die Tops & Flops sind in dieser Woche geprägt von spärlich bis gar nicht bekleideten Damen, Alpenglühen der bizarren Sorte und einem kleinen Auto mit großen Ambitionen.

09.12.2011

Dass er so etwas noch erleben darf: gleich zwei Versionen des Smart schafften es in dieser Woche in die Tops der Redaktion, und das mehrfach. Der Sub-Mini-Winz-Pickup Smart for us bringt schon vom Namen her einen Liebhab-Bonus mit und der Schweizer Designer Rinspeed legt mit dem Dock+Go noch eine Schaufel nach.

Die Schweiz ist auch Ursprungsort einer sehr speziellen Interpretation des Begriffes "Design": Ueli Anliker als Hersteller des McLaren SLR 999 Red Gold Dream ist vermutlich der Einzige, der angesichts dieser schrillen Bling-Bling-Orgie einen schönen Traum assoziiert. Albtraum trifft es nach Ansicht der Redaktion eher, und seltene Einigkeit herrscht hierbei zu den Leserkommentaren.

Pole Position zum Flop des Jahres

Von "jetzt ist mir schlecht" bis zu "möge den SLR bald ein Lkw erlösen" reicht die Bandbreite der Usermeinungen; Kollege Wittich reibt sich die Augen und glaubt an Satire, Jens Dralle möchte den künftigen Besitzer am liebsten wegsperren.

Der Nullhundert-Wertungsgewinn zum Flop des Jahres scheint Ueli Anliker damit gewiss, drei Wochen vor Jahresende fährt er mit seinem rotgoldenen "Ding" scheinbar uneinholbar auf die Pole. Dem Schweizer dicht auf den Fersen ist allerdings ein schwedischer Dauerbrenner. Sie ahnen es: Saab. Ja, auch in dieser Woche grüßt wieder das Murmeltier mit der Pleiten-Endlosschleife.

Schön, dass es auch schönes gibt: den Pirelli-Kalender zum Beispiel. Nach diversen extravaganten Experimenten in der Vergangenheit widmet sich diesmal Star-Fotograf Mario Sorrenti der beneidenswerten Aufgabe, internationale Top-Models akkurat in Szene zu setzen. Das Ergebnis hat zwar außer dem Titel mit Auto garnichts zu tun, macht aber nichts. Nur gucken, nicht anfassen. Das gilt auch im übertragenen Sinne, denn das Angebot- und Nachfrage-Verhältnis des Pirelli-Kalenders erinnert eher an sozialistische Mangelwirtschaft denn an vorweihnachtliche Konsumfreude - klarer Flop, diagnostiziert Kollegin Dervisevic.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch so bewegt hat, lesen Sie in der großen Fotoshow.

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