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Tops & Flops der Redaktion

Bowtie geht, Pony kommt und Tesla darf

Ford Mustang 2014, Sperrfrist 5.12.2013  6.00 Uhr Foto: Ford 74 Bilder

Die Tops und Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um den Abgang einer großen Marke in Europa, den Zugang einer Ikone nach Europa und der gesicherten Sicherheit von Übersee-Elektroautos.

06.12.2013 Uli Baumann

Der lange kränkelnde Patient Opel kommt langsam wieder auf die Beine. Die Absatzzahlen entwickeln sich positiv und auch die Bilanzen geben zunehmend Grund zur Freude. Und quasi als Nikolausgeschenk bekommen die Rüsselsheimer auch noch ein dickes Paket aus Detroit in den Stiefel gesteckt. Der hausinterne Wettbewerber Chevrolet soll sich ab Ende 2015 von der europäischen Bühne zurückziehen. Man möchte keine weitere Rivalität zwischen den Marken im europäischen Massenmarkt. Man setzt hier künftig voll und ganz auf Opel und deren britische Schwester Vauxhall. Woher dieser plötzliche Sinneswandel kommt? Wir wissen es nicht. Bei Opel wird man jubeln, jetzt gilt es nur noch diese Steilvorlage gewinnbringend zu nutzen.

Scheinbar endlos lange Entscheidungswege gibt es auch im Hause Ford. Nach über 50 Jahren darf ab 2014 der Ford Mustang endlich auch auf europäischem Terrain offiziell Musclecar-Punkte sammeln. Tschakka! Und weil der Europäer anders tickt und vor allem anders fährt, bekommt der Mustang auf seine alten Tage noch ein modernes Fahrwerk spendiert. Tschakka! Auf die Adaption aktueller Motoren-Schrumpf-Trends hätten die Amerikaner aber verzichten können. Die Musclecar-Ikone verbirgt unter seiner Haube auf Wunsch einen 2,3-Liter-Vierzylinder. Ok, die Leistung könnte reichen, aber dennoch ist er irgendwie nur eine halbe Portion. Wer optisch auf dicke Hose macht, sollte auch entsprechend mächtige Cojones darin verbergen. Zum Glück wird den Europäern auch ein echter V8 offeriert. Und ich garantiere, der wird das Gros der Verkaufszahlen ausmachen. Vier Zylinder, tsssss, kopfschüttel!

Erlkönig Lamborghini Cabrera
Gallardo-Nachfolger Lamborghini Cabrera erwischt 2:32 Min.

Go für Schweden und Sillicon Valley

Dann lieber gleich gar keine Zylinder. Anker, Wicklungen und Magneten geschickt gepaart ergeben auch einen feinen kraftvollen Antrieb. Ok, der Sound muss aus der Konserve kommen, aber die Power entschädigt für vieles. Und konstruktive Gefahren birgt der Stromer Model S von Tesla auch nicht - das hat jetzt das Kraftfahrt Bundesamt bestätigt. Man habe alle notwendigen Akten eingesehen und sich Klarheit verschafft. Klar! Die US-Behörden prüfen noch und sind bislang zu keinem Ergebnis gekommen. Die haben eben nicht die deutsche Gründlichkeit.

Manchmal reicht aber auch schwedische Beharrlichkeit um zum Erfolg zu kommen. Saab baut wieder Autos - zwar vorerst nur für Schweden und China, aber immerhin. Wenn jetzt alle die, die immer der Marke nachgetrauert und GM verteufelt haben sich einen 9-3 holen, könnte der Erfolg nachhaltig sein und der lange kränkelnde Patient kommt wieder dauerhaft auf die Beine.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat lesen Sie in der Fotoshow.

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