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Tops & Flops der Redaktion

Buhmann und Bastel-Buden

05/11 F-Cell World Drive, Mercedes 47.Etappe, Wuwei-Jiayuguan Foto: Markus Stier 58 Bilder

Die Tops und Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um China und die Mauer sowie das Zusammentreffen selbiger, um Wüstenschiffe, wüste Fans und kreative Autobesitzer.

27.09.2013 Uli Baumann

Die Chinesische Mauer ist ein Bollwerk unvorstellbaren Ausmaßes. Knapp 2.400 bis 21.200 Kilometer lang - je nach Messweise - und nahezu unbezwingbar. Das galt lange Jahre auch für die Crashbarrieren beim EuroNCAP-Crashtest. Reihenweise zerschellten chinesische Angreifer und ernteten, nein, keinen Sterne-Hagel, sondern Hohn und Spott. Die Zeiten ändern sich, die chinesischen Vorstöße ebenfalls. Bestens vorbereitet, in einem europäischen Trainingslager gestählt, zeigte der Qoros 3 den Testern wo der Sicherheitshammer hängt. Crash hier, Crash da - egal wo sie ihm an den Karren fuhren, der Chinese hielt stand. Als Dank gab es eine souveräne 5-Sterne-Wertung.

Nichts ist mehr mit Buhmann, der sitzt nun in Singapur, heißt Sebastian Vettel und düpiert die F1-Konkurrenz scheinbar nach Belieben. Zahlreichen Fans scheint diese Überlegenheit zu missfallen. Die Folge: Verbale Tiefschläge und unsportliches Verhalten. Ist nicht zum Lachen.

Österreichisches Ohr-Iginal und Fake-Reparaturen

Einen ganz besonderen Hum-Ohr bewies Niki Lauda. Mit einem Kipferl vom Frühstücksbüffet täuschte er bei einem Interviewtermin auf der Nordschleife den Fund seines damals abgerissenen Ohrs vor. Lauda lachte, die TV-Dame verlor die Fassung.

Die können auch Mercedes G-Modell-Käufer verlieren, wenn sie in der Preisliste in der Zeile verrutschen. Das kleine 6x6 der Zahlenspiele treibt nämlich den Preis des G 63 AMG um rund 300.000 Euro in die Höhe. Der Faktor 2 gilt eben nicht nur bei der Zahl der Hinterachsen, sondern auch bei der Preiserhöhung. Ok, dafür ist er Umbau zum Elite-Wüstenschiff auch hochprofessionell.

Das kann man von vielen Eigenkreationen allerdings nicht sagen, die die Prüfer bei der Hauptuntersuchung zu Gesicht bekommen. Nach dem Motto "Geht nicht, gibt es nicht" wird repariert und improvisiert. Da wird schon mal die Bratpfanne zur Ölwanne, oder undichte Bremsleitungen gleich ganz gekappt. Bremsen werden eh völlig überbewertet. Stopp, halt - falsche Richtung. So endet die Fahrt mit Sicherheit an einer Wand. Sterne gibt es dafür aber nicht.

Was die Redaktion in dieser Woche sonst nach bewegt hat, sehen Sie in der großen Fotoshow.

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