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Tops & Flops der Redaktion

Ein Halleluja für vier Sitze und vier Ringe

Pebble Beach 2013, Auktionen, mokla, Auktion, 0713 Foto: Bonhams 73 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche unter anderem um den Herr der Ringe, einen Freudenspender für vier, viel Leistung, zuviel Design und zu teure Alternativen.

06.09.2013 Uli Baumann

Er kam, sah und siegte, der Audi Sport Quattro. Zurechtgestutzt mit nur einem Ziel - die Konkurrenz zu Bügeln. Mit Turbo-Power und überlegener Traktion. Das war 1984 und der Sport Quattro war erfolgreich. Fast drei Jahrzehnte später wird das alte Ideengut recycelt - und natürlich hybridisiert. Turbos sind konsequenterweise auch an Bord. Rallyepisten wird der Neue vermutlich nie unter die Räder nehmen. Mit 1,8-Leichtbautonnen im Gepäck würde er da wahrscheinlich auch keine gute Figur machen. Egal, er muss ja auch nicht nach Siegen lechzen - sozialverträglich, ökonomisch angepasst - zumindest ein bisschen - das muss er sein. Mit einem Verbrauch von nur 2,5 Liter bei 700 PS ist auch der Neue damit erfolgreich - auf dem Papier. Na ja, bei vier von fünf olympischen Ringen im Grill muss man wohl auch ein wenig olympisches Gedankengut pflegen - Dabeisein ist alles.

Mitspielen bei den kompakten Viersitzern möchte künftig auch wieder Smart. Ein neuer Freudenspender soll es richten. Der Fortwo wird auf XL-Maße gestreckt und soll das ideale Spielgerät für den Joy-Ride zu viert sein. In der City müssen dann aber zwei zurückbleiben oder laufen, denn er hat nur zwei elektrisch angetriebene Skateboards an Bord.

Ganz viel schnell und ganz viel teuer

Um solche Petitessen muss und will sich der Nissan GT-R im Nismo-Trim nicht kümmern. "Power to the People" ist alles was zählt. Mit Hightech-Overkill und Leistung, Leistung, Leistung will der Japaner die Wettbewerber bügeln. Ganz nebenbei soll der Nismo das Preisgefüge im Supersportler-Haus weiter unterwandern.

Enorm viel Kohle in Faserform steckt im VW XL1. Ebenfalls Hightech mit nur einem Ziel - sparen, sparen, sparen. Bei einem Durchschnittsverbrauch von nur einem Liter wird der Geldbeutel dabei schon spürbar entlastet. Ach, Sie fragen nach dem Anschaffungspreis? Nicht der Rede wert, legen Sie 111.111 Euro (nein, kein Komma-Fehler) bereit und schon sind Sie ganz vorne dabei bei den Spritsparen.

Ganz weit vorne bei den Design-Highlights der IAA dürfte dagegen der Lexus LF-NX liegen. Was eine Kante! Dagegen ist der Citroën Cactüüüs eher eine Luftnummer - fährt mit Luft, schützt sich mit Luft, will aber ganz bodenständig in Serie gehen. Ob der die Konkurrenz bügel kann?

Was die Redaktion in dieser Woche sonst noch bewegt hat, sehen Sie in unserer Fotoshow.

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