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Tops & Flops der Redaktion

Göttinnen und Gruselgeschichten

Foto: Oliver Schultheiss 65 Bilder

Die Tops und Flops der Redaktion sind in dieser Woche geprägt von allerlei optischen Herausforderungen, einem Revival der Billigheimer und völlig überraschenden Erkenntnissen von der Spritpreis-Front.

23.03.2012

Kennen Sie das? Die Frau war beim Friseur und Sie haben es nicht bemerkt. Grund für ein mittelschweres Erdbeben und Beziehungskrise, Ausgang ungewiss. In der Auto-Industrie ist vergleichbares aber gang und gäbe. Da wird ein Nebelscheinwerfer umgeformt und ein zusätzliches Rippchen in den Kühlergrill gezogen, fertig ist das Facelift. Erkennt kaum einer, kostet aber ordentlich. So gesehen darf man Mercedes gratulieren, denn das GLK-Facelift ist tatsächlich eines. Optisch ein klarer Gewinn, was angesichts des Vorgängers aber keine unlösbare Aufgabe war, wie so mancher Redakteur findet.

Mercedes GLK 1:34 Min.

Wir können alles, außer billig

Wir können alles, außer billig. Dieses Motto haben sich viele Hersteller auf die Fahnen geschrieben. Doch das gilt in erster Linie für die erste Welt. Denn Schwellenländer, in denen Abstandsradar und Müdigkeits-Assistent eher selten nachgefragte Features sind, wollen künftig gleich zwei Konzerne mit einer eigenen Billigmarke beglücken. Volkswagen will einen Kleinwagen für 5.000 Euro anbieten, Nissan holt die Marke Datsun aus der Mottenkiste, um im gleichen Segment zu fischen. Alles natürlich nicht bei uns, denn der Deutsche zahlt ja gerne Premium-Preise. Oder? Die Redaktion ist sich zum Thema uneins.

Obszönes und schönes

Einigkeit herrscht in Autofahrer-Deutschland hingegen über die obszönen Spritpreise. Eine neue Studie, beauftragt ausgerechnet von den "Grünen", bringt wenig verwunderliches an den Tag – wir bezahlen zu viel, Wettbewerb findet nicht statt. Schön, dass wir darüber gesprochen haben. Denn ändern wird sich nach dieser bahnbrechenden Erkenntnis eher wenig, verdient doch der Staat an jedem Cent Spritpreis über die Mehrwert- und die Mineralölsteuer tüchtig mit. Unterhaltungspotential hat daher allenfalls das entrüstete lamentieren unserer Volksvertreter. Und selbst das ruft bei so manchem Kommentator in dieser Woche nur noch ein müdes Gähnen hervor.

Daher widmen wir uns lieber ein paar schönen Dingen. Von Citroen zum Beispiel, wo ein neues Konzept an alte Zeiten anknüpfen soll. Futuristisches Design und zukunftsweisende Technik in der "Göttin" DS sind schließlich auch 57 Jahre nach deren Premiere immer noch präsent. Der Nachfolger präsentiert sich häppchenweise, nun in Form des Konzepts DS Numero 9. Den hat Citroen völlig versehentlich auf dem größten Platz mitten im Zentrum von Paris geparkt, um ihn ablichten zu lassen. Mal eine andere Form von Guerilla-Marketing. Macht aber nichts, ein Hingucker ist der DS9 allemal.

Ob man mit Neid oder Mitleid auf Kollege Grüners Wettermeldungen aus Malaysia reagieren soll, ist noch nicht entschieden. Klar ist allerdings, dass unser Renn-Reporter ein Faible für skurrile Mietwagen hat, anders sind die regelmäßigen Anekdoten von fernen Rennstrecken nicht zu deuten. Skurril – Stichwort für eine jetzt aufgetauchte Patent-Skizze aus renommiertem schwäbischen Hause. An einen viertürigen Flügeltürer hätten wir bislang alle noch nicht gedacht. Durchgängige Meinung in der Redaktion: auch weiterhin besser nicht dran denken.

Was die Redaktion in dieser Woche sonst noch so bewegt hat, lesen Sie in unserer großen Fotoshow.

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