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Tops & Flops der Redaktion

Heißer Stuhl trifft luftigen Abgang

Bild des Tages 20.02.2012 Foto: Ford 51 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um chirurgische Karosserieeingriffe, heiße Steine im Rücken und Autopreise in Bewegung.

22.03.2013 Uli Baumann

Ein schöner Rücken kann entzücken, heißt es. Stimmt ganz offensichtlich, zumindest zeigen sich einige Kollegen entzückt vom Callaway-Entwurf auf Chevrolet Corvette C7-Basis. Er nennt sich Aerowagon, erinnert an den Schneewittchensarg und ist doch ein Shootingbrake. Modelliert aus Kohlefasermatten und Harz, und wenn er denn kommt mit rund 15.000 Dollar Umbaupreis sogar ein leistbares Vergnügen.

Vergnügungen ungeahnter Natur bietet künftig die neue Mercedes S-Klasse. Hier wird massiert, erhitzt, geduftet, gerührt und geschüttelt - nein, Fußbäder gibt es noch nicht und auch der Whirlpool steht nicht auf der Optionsliste. Sie haben Rücken? Ab in den Fond und S machen lassen. Vorne käme man im neuen Luxus-Benz eh nicht zur Ruhe, denn bis zu 156 Knöpfchen und Schalter wollen alle mal ausprobiert werden.

Peanuts und Reste ohne Wert

Aber rücken wir mal den automobilen Wohlfühltempel beiseite und wenden uns anderen schönen Dingen zu. Nissan beispielsweise. Da haben die doch einfach den Grundpreis des famosen 370Z um satte 6.000 Euro reduziert. Neupositionierung und so - Sie verstehen. Und was sagen die, die bisher für das gleiche Modell 6.000 Euro mehr bezahlt haben? Die sollten sich einfach mal den neuen Lyonheart K anschauen. Ein wunderbares Stück Retro. Ein E-Type nach Frischzellenkur - nein, nicht Bottox-verquollen, sondern moderat modernisiert, beeindruckend gemacht. Beeindruckend auch der Preis. Über 400.000 Euro werden aufgerufen - dafür soll es aber auch nur 250 Exemplare geben. Da sind 6.000 Euro bei Nissan doch wirklich nur Peanuts.

Eine harte Nuss scheint auch die Problematik Kältemittel zu sein. Nun ist doch gefährlich, das Kältemittel R1234yf, sagt das UBA. Jetzt, nachdem die großen deutschen Autobauer schon davon abgerückt sind. Wir warten ab und werden die Sache eiskalt weiterverfolgen, bis zum bitteren Ende. Und an eben diesem steht für viele Autos der Restwert. Quasi kalkuliertes Alterungsrisiko. Ist Kollegen Wittich egal. Seine Restwertermittlung folgt eigenen Regeln: "Meine Autos fahren, bis der Rest nichts mehr wert ist."

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