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Tops & Flops der Redaktion

i-Agent auf der Jagd nach Project 7

1210, 75 Jahre Jaguar-Ausfahrt Goodwood Foto: Jaguar 66 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um sonderbare Marketing-Ideen, Briten in der Rückbesinnung und Autos für draußen.

12.07.2013 Uli Baumann

Sie kennen sie bestimmt? Die Ü-Eier, sind gleich drei Dinge auf einmal. Spiel, Spannung und was zum Naschen. Ein Konzept, das jetzt der Autobauer BMW für den Elektrozwerg i3 übernommen hat. Spannung bietet der i3 antriebsbedingt, wer ihn besitzt, will mit ihm spielen, und wer Appetit auf was größeres hat, darf den 5er Touring probieren. Um den i3 an den Strom-Verbraucher zu bringen, setzt BMW auf subtiles, auf i-Agenten. Geheim, geheim, pssst, sagt es keinem weiter, der i3 hängt gerne - nein, nicht an der Flasche - an der Dose. Und zeigt er sich mal saftlos, springt der Zweizylinder-Verbrenner an, scheucht den Generator und sorgt für elektrischen Nachschub. Neun Liter fossiler Brennstoff sollen für gut 100 Kilometer weitere Kilometer reichen. Hey, 9 Liter - 100 km. Ich glaub da hat sich jemand verrechnet.

Aber die Bayern schieben gleich noch ein zweites Spar-Light nach, den 1er Van, der alle möglichen Namen angeheftet bekommt, nur bitte nicht Van genannt werden will. Er ist aktiv, geht gerne auf Tour und hat jetzt auch "Outdoor", also quasi die Welt draußen vor der Tür entdeckt. Vielleicht sollte man in München über eine Breitbauversion nachdenken, damit man den kompletten Namen auf die Heckklappe bekommt, oder ihn doch einfach Van nennen. Wenn der nur genug Freude am Fahren bietet, klappt es auch mit nur drei Buchstaben. Wir wünschen "gut Holz".

Zurück in die Zukunft

Stimmt - Goodwood steht an. Der lordschaftliche Park wird von immer mehr Autobauern als Spielwiese entdeckt. Jaguar kramt in Erinnerungen und entdeckt über Jahrzehnte verteilt sieben LeMans-Siege. Reicht für ein Retro-Modell. Herhalten muss der neue F-Type. Dach weg, Hutze drauf, noch die Scheibe gekappt und ein Sitz rausgeworfen - so einfach kann das Rezept für ein leckeres Sportwagenrezept sein.

In Rüsselsheim tut man sich da etwas schwerer. Zwar wird auch hier in der Historie gekramt, gefunden hat man aber nur den Monza. Der betörende Klang der italienischen Rennstrecke weckt Hoffnungen, die ergänzenden Infos des Herstellers bringen aber eher Ernüchterung. Zwei Bilder, null Infos - das soll die Zukunft von Opel sein? Da knacken wir doch lieber noch ein Ü-Ei und hoffen auf einen i-Agenten, der dafür sorgt, dass der Blitz mal wieder richtig einschlägt. Mit dem Mokka ist ja schon ein erster Funke übergesprungen.

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