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Tops & Flops der Redaktion

Kinn Schumi tritt ab, Gimli kommt

Michael Schumacher Puppen - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 4. Oktober 2012 Foto: Grüner 58 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um das zweite Karriereende des Schuminators, einen wüsten Wind und die spannungsgeladene Strategie der Bundesregierung zur Elektromobilität.

05.10.2012 Uli Baumann

Und plötzlich macht sich Stille breit, zurück bleibt Einsamkeit, der Schuminator tritt ab. Viele haben es ihm schon lange geraten, andere trifft es dennoch wie ein Schlag aus dem Off. Was bleibt ist die Erinnerung an den Rekordchampion und an den farblosen Abgang, oder soll man sagen Abgesang, bei Mercedes. Außen herum überholt, ohne Ansage, keine blauen Flaggen. Er hätte es sich denken können. Mercedes will das "Beste oder nichts". Was sie jetzt haben wird man sehen. Den Besten oder vielleicht wieder nichts. Und was bleibt dir Michael, ein Verwaltungsjob beim Daimler oder vielleicht lassen sie dich ja auch einen von ihren DTM-Rennern fahren. Nein, den kleinen SLS darfst du nicht promoten, denn den haben sie ebenfalls gestrichen.

Ein Auto namens Zwerg

Einen Rücktritt könnte man auch dem E-Auto nahelegen. Was hab ich neulich gelesen. Anfang des vergangenen Jahrhunderts betrug die E-Auto-Quote in New York über 40 Prozent. Erst der elektrische Anlasser ließ den Verbrenner vorbeiziehen, denn damit hatte die Ankurbelei endlich ein Ende. Ankurbeln hätte auch die nächste E-Autowelle dringend nötig. Nein, nicht mit Steuererleichterungen oder Sonderfahrrechten. Damit kann man keine Käufer locken und schon garnicht Elektroauto-Millionär bis 2020 werden. Frau Merkel, da muss mehr Spannung rein ins Thema, mehr frischer Wind.

Den will Maserati ab 2013 wehen lassen. Ghibli, afrikanischer Wüstenwind und schon zwei Mal Modellbezeichung unter dem Dreizack. Was für Kollegen nach einem Zwerg aus Herr der Ringe klingt war mal ein Traumsportwagen, später eine heiße Bi-Turbo-Schleuder. Jetzt soll eine Luxus-Limousine, immerhin sportlich angehaucht, den ehrenvollen Namen tragen. Gimli konnte wenigstens mit einer gewaltigen Axt drohen, der Maserati hoffentlich mit mehr als nur Fiat- und Chrysler-Genen. Denn wo Gimli wütet, kehrt bald Stille ein. Wollen wir nicht hoffen, dass aus dem Ghibli nur ein warmes Lüftchen wird.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat lesen Sie in unserer großen Fotoshow.

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