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Tops & Flops der Redaktion

Massen-Wahn und Fall-Studien

GTI-Treffen 2012, Kuriositäten-Kabinett Foto: Markus Stier 73 Bilder

Die Tops & Flops der Redaktion drehen sich diese Woche um neue Autonamen, uneinsichtige Crashkids, großmäulige Kleinwagen und natürlich den Golf.

07.09.2012 Uli Baumann

Gesucht wird: Der mit dem Golf tanzt? Den Neuen natürlich. VW hat die siebte Generation Golf rausgehauen und ist sich sicher, damit die erstarkten Wettbewerber auf Distanz zu halten. Leichter sei er geworden, sparsamer zudem, aber dennoch ganz Golf geblieben. Der große Pomp bei der Präsentation blieb aus, auch sonst gibt sich der Klassenprimus eher zurückhaltend. Dennoch bewegt er die Massen, daraus schließen die Kollegen: der Golf ist massenkompatibel und wird sich daher in Massen verkaufen. Daran wird auch die Green Peace-Protestblase zur Premierenfeier nichts ändern. Den Golf lässt so schnell nichts stürzen.

Fallende Namen, beherrschende Schlüssel

Herabstürzende Wassermassen scheinen Opel dagegen bei der Namensgebung das neue Cabrios inspiriert zu haben. Es durfte nicht Astra heißen, warum auch immer. Die Endung auf A war gesetzt. Warum also nicht Cascada? Klingt wie ein neues Duschgel mit anregender Wirkung, rückfettend natürlich, für einen wohligen Schauer, kommt aber wohl von Kaskade, was soviel bedeutet wie "ein vorgetäuschter Absturz" oder "ein Wasserfall in Form von Stufen" - abwärts geht es in jedem Fall. Warum also Cascada? Das Ergebnis einer Fall-Studie oder vielleicht hat Opel einfach Humor? Wir hoffen, dass das Astra Cabrio nicht schon an seinem Namen scheitert.

Gnadenlos gescheitert ist auch Romain Grosjean. Mit seiner Need for Speed-Überholaktion in Spa hat sich das Crashkid zum Enfant Terrible der Formel 1 hochgearbeitet. Den Restart-Button hat er vergeblich gesucht, auch den Entschuldigungsknopf scheint er nicht gefunden zu haben. Die FIA hat ihm zumindest für ein Rennen seine Spielekonsole weggenommen. Eselsmütze aufsetzen, ab in die Ecke und einfach mal die Klappe halten.

Ganz groß aufgerissen hat dagegen der neue Ford Fiesta sein Kühlermaul. Neues Familiengesicht und so. Während die Wettbewerber den Design-Mund schon nicht mehr so voll nehmen, setzt Ford auf die Devise "viel hilft viel". Dabei kann der kleine Kölner mit anderen netten Features aufwarten. MyKey, der programmierbare Zündschlüssel, sticht dabei besonders hervor. Wer die Schlüsselgewalt hat, bestimmt wer wie schnell fahren kann, wie laut das Radio gedreht werden darf und vieles mehr. Das ist etwas, das der neue Golf noch nicht kann. Aber die Golf-Geschichte ist mit Generation sieben ja bestimmt noch nicht zu Ende geschrieben.

Was die Redaktion diese Woche sonst noch bewegt hat lesen Sie in unserer großen Fotoshow.

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